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Enttäuschung und Aufruhr PDF

Dialog 2025 oder Alleingang?

Füssen.    Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat es zur Zeit nicht leicht. Seine Reform, keine Wortgottesdienste an den Wochenenden in den Kirchen,  scheint bei den aktiven Gläubigen nicht wirklich anzukommen. Enttäuschung hat sich breit gemacht – der viel gepriesene Dialog zwischen den Gläubigern und der Kirche hat nicht stattgefunden und das, obwohl Bischof Dr. Konrad Zdarsa in seinem Hirtenbrief ganz andere Töne anschlägt. „Aufgrund der zurückgehenden Zahl der Priester wird es weniger und weniger möglich sein, in jeder Kirche unseres Bistums Sonntag für Sonntag die Heilige Messe zu feiern. Da aber nicht nur die Zahl der Priester, sondern auch die der Gottesdienstteilnehmer zurückgeht, ... habe ich mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den vergangenen Monaten auf Bistumsebene darüber nachgedacht, wie wir diesem Anliegen durch klar benannte Ziele und die Neuordnung der pastoralen Räume nachkommen können. Das bedeutet nicht, dass gravierende Veränderungen quasi „über Nacht“ und „von oben“ vorgenommen werden. Hier hat nun wirklich der vernünftige, respektvoll vorgenommene Dialog seinen Platz.“

In Österreich gibt es die „Pfarrer-Initiative“, die der Reform nicht ruhig und gelassen entgegen sieht. Noch müssen sie im verborgenen arbeiten, weil sie befürchten, ihr Amt nicht mehr ausüben zu dürfen.
Füssen aktuell sprach mit dem Dekanatsvorsitzenden für den Altlandkreis Füssen, Herrn Manfred Sailer, über die neue Reform, den Dialog und die Kirche.

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Neue Leitung in der der Gynäkologie am Füssener Krankenhaus PDF

Füssen.    Seit 01. April 2012 hat Dr. Winfried Eschholz die Leitung der Abteilung Gynäkologie im Füssener Krankehaus übernommen. Nach langjähriger Tätigkeit am Klinikum Olpe und in Kaufbeuren zog er die Arbeit an einem kleineren Krankenhaus wie in Füssen vor. Positiv beeindruckt haben ihn bei seinem Arbeitsbeginn vor allem der Teamgeist und die Leidenschaft, mit welchen die Mitarbeiter im Krankenhaus Füssen arbeiten. Die politische Entwicklung des Krankenhauses hat er in den letzten Monaten intensiv verfolgt. Als ein positives Zeichen für die Zukunft sieht Dr. Winfried Eschholz die Investitionen in neue Ausstattung und Geräte in der Gynäkologie des Krankenhauses Füssen.

„Ich bin mir sicher, dass mit der bestehenden und neuen Ausstattung und dem vorhandenen Personal eine gute Basis für die gynäkologische Versorgung besteht. Für besonders intensive medizinische Fälle bestehen gute Kontakte zu Spezialisten, an welche dann überwiesen wird“,  so Dr. Winfried Eschholz. Mit dem 50-jährigen Gynäkologen gewinnt die Abteilung einen erfahrenen und leidenschaftlichen Arzt, der sich der grossen Verantwortung seines Berufsstandes bewusst ist. Nur soviel Medizin wie nötig und ein bewusster Umgang mit vernünftigen Behandlungsmethoden liegen ihm am Herzen. „ Die Selbstbestimmung der Frau steht bei meiner Behandlung im Vordergrund. So sehe ich es beispielsweise als wesentlich an, dass die Frau Ihr Kind so entbindet, dass Sie das Erlebnis der Geburt als selbst gestaltet wahrnimmt. Bei Komplikationen stehe ich beratend zur Seite und greife im Notfall ein“, sagt Dr. Winfried Eschholz pflichtbewusst.

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Die Streetworker von Reutte PDF

Reutte.    Streetworker Andreas Nigg ist wieder einmal unterwegs auf den Straßen von Reutte, in Parks oder anderen öffentlichen Plätzen. Mit seiner zerrissenen Jeans und den langen Haaren, die meist zu einem  Zopf zusammengebunden sind, und der großen Umhängetasche sieht er aus wie Einer von ihnen: Das sind die Jugendlichen, die sich abseits der Schulen oder Kneipen treffen, nicht alleine sein wollen, vielleicht heimlich Alkohol trinken, weil es auf öffentlichen Plätzen in Reutte verboten ist. Der 33-Jährige kennt sie schon lange. Sie vertrauen ihm inzwischen und sind froh, dass einer da ist, der ihnen zuhört bei Liebeskummer, Stress in der Schule, Bewerbung schreiben, sie unterstützt in dem, was sie tun wollen. Aber nicht alle, die herumsitzen, haben Probleme, und auch für sie hat er Zeit, diskutiert, oder hört zu.

2009 wurde die Stelle ausgeschrieben und Andreas Nigg war einer der Bewerber. „Ich habe immer schon gern mit Jugendlichen gearbeitet. Früher war ich Pfadfinder und mit 18 Jahren dann Pfadfinderleiter. Ich nehme mir Zeit für die Jugendlichen, ob als Pfadfinderleiter oder als Jugendarbeiter auf der Straße, und das brauchen sie.“

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Schuhmachermeister Ulrich Kleber PDF

Das Alter kennt keine Pause

Seeg/Lobach.     Wer die einladende Hofeinfahrt im beschaulichen Lobach bei Seeg betritt, würde nie vermuten, was hier seit über 60 Jahren beheimatet ist. Schuhmachermeister Ulrich Kleber, 87 Jahre alt, betreibt auf seinem Grundstück seit 1949 eine traditionelle Schuhmacherwerkstatt. In dem kleinen Raum riecht es nach Leder und in jeder Ecke findet man die Utensilien und Gerätschaften, die man zur Reparatur oder Herstellung von Schuhen benötigt. Immer wieder kommen hier Kunden vorbei, die dem Schuhmachermeister ihre Schuhe und andere Kleinigkeiten zur Reparatur anvertrauen.

„In meinem Alter müsste ich wirklich nicht mehr arbeiten“, erklärt der rüstige Rentner zu Beginn unseres Gesprächs. „Aber ich habe mein Leben lang nichts anderes gemacht. Und den ganzen Tag zu Hause zu sitzen und sich zu langweilen wäre einfach nichts für mich. Heute ist meine Arbeit mehr Beschäftigung als Arbeit, denn es macht mir immer noch Spaß. Ich wollte ohnehin nie etwas anderes machen.“

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Freiwillige Feuerwehr Füssen-Stadt feiert 150-jähriges Jubiläum PDF

Ein herausragendes Beispiel für vorbildliches Ehrenamt

Füssen.    „Einer für alle, alle für einen“, dieser Ausspruch besteht für die Freiwillige Feuerwehr Füssen-Stadt nicht aus leeren Worten, denn die ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und auch -frauen stehen 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr für das Wohlergehen und die Sicherheit der Füssener Bürgerinnen und Bürger bereit. „Das ist ein herausragendes Beispiel für vorbildliches Ehrenamt. Alle Mitglieder, ob Frau oder Mann, investieren viel Freizeit und Mühe zum Wohl von uns allen“, lobt Bürgermeister Paul Iacob. Im Februar diesen Jahres jährte sich der Gründungstag bereits zum 150. Mal. Ein Jubiläum, das mit einem großen Festabend am Samstag, 12. Mai im Bundesleistungszentrum Füssen und weiteren Veranstaltungen am Montag, 7. Mai und Donnerstag, 17. Mai gefeiert wird.

Das traditionelle Aufgabengebiet der Brandbekämpfung hat sich in diesen 150 Jahren um technische Hilfe zur Rettung von Menschen, um Schutz der Umwelt, den vorbeugenden Brandschutz und die immer wichtiger werdende Mitarbeit bei Katastrophenfällen erweitert.

Seit Herbst letzten Jahres sind die Füssener Floriansjünger auch im Rahmen des Katastrophenschutzes für den ganzen Landkreis tätig. „Ohne die ehrenamtliche Tätigkeit vieler Freiwilliger wäre dies alles nicht möglich. Es ist wirklich selten, dass jemand sein Einsatzgebiet so ernst nimmt und auch für ehrenamtliche Mehraufgaben jederzeit bereit ist“, so der Rathaus-Chef.

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Robert Briechle träumt von einem Hektar Land für jede Familie PDF

Der Agrarrebell aus dem Allgäu

Stötten.    Grüne, saftige, fette Allgäuer Wiesen soweit das Auge reicht. Jetzt im Frühling rollen wieder die riesigen, breiten Gummireifen der schweren Traktoren über die weiten Flächen und fangen an mit Gülle, oder wenn man Glück hat mit dickem Kuhmist, zu düngen.

Was die Wenigsten wissen: „Die Löwenzahnwiesen, die im Frühling so schön gelb leuchten, zeigen einen  stark verdichteten Boden und Sauerstoffmangel an. Schuld sind die schweren Maschinen in der Landwirtschaft“, erklärt Robert Briechle, als wir sein Sück Land besuchen.

Er hat es in den letzten 15 Jahren wieder renaturiert, nachdem er einen Hektar  Wiese von seinem Vater geschenkt bekam. Sein Vater gab ihm ein Stück, mit dem er nicht viel anfangen konnte, weil es in einer Senke liegt, unter der das Wasser durch fließt. Aber der jetzt 40-Jährige, den viele für einen Träumer und Spinner halten, auch weil er das ganze Jahr ohne Schuhe unterwegs ist, hat seinen Traum verwirklicht. „Als Kind hatte ich mir gewünscht, in so einem Paradies aufzuwachsen, und jetzt, als Erwachsener, habe ich mir meinen Traum verwirklicht.“ Wieviele Menschen belassen es beim Träumen, ohne sie je zu realisieren. Der Idealist, der von einer Welt träumt, in der jeder Mensch genug Wasser, Wärme, Raum und lebendige Nahrungsmittel erhält, glaubt, dass jeder Mensch genug zu leben hätte auf einem Hektar Land. Darum hat er ein Experiment begonnen, die „Naturwert-Stiftung“ gegründet und angefangen, seinen ersten Hektar Land zu rekultivieren.

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Florian Pfeiffer – ein großer Mann mit Charme und vielen Ideen PDF

Ein Leben für die Gastronomie

Füssen.    Seit drei Generationen führt die Familie Pfeiffer-Tramp nun schon das traditionsreiche Haus in der Füssener Altstadt. Großvater Tramp übernahm 1928 die Herberge und legte damit den Grundstein für eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte. Vor zwei Jahren ist nun sein Enkel Florian Pfeiffer in den Familienbetrieb seines Großvaters mit eingestiegen und hat in dieser Zeit frische Impulse in das Geschäft gebracht, das damit seine Geschichte in einer neuen Generation fortsetzen kann.

Schon im Kindesalter lernte Florian Pfeiffer den Familienbetrieb seines Großvaters kennen. Der 31-Jährige wuchs in Heidelberg auf, absolvierte dort seine Ausbildung und sammelte erste Berufserfahrungen, bevor er in das Geschäft einstieg. „Ich kenne das Hotel von klein auf. Meiner Großmutter half ich damals bereits beim Rouladen-Wickeln. Der Betrieb war quasi meine zweite Heimat“, erinnert sich der sympathische junge Mann.

Nach Erwerb seiner Fachhochschulreife begann er im Alter von 19 Jahren seine Ausbildung zum Koch im Heidelberger Schloss. „Ich hatte irgendwie immer im Hinterkopf, das Hotel zu übernehmen. Anfangs probierte ich mich noch bei diversen Praktika im Bankgewerbe und anderen Bereichen aus, doch mir wurde schnell klar, dass ich in das Gastronomie- und Hotelgewerbe gehöre und in den Betrieb meines Großvaters einsteigen möchte. Ich schätze einfach den Kontakt mit den Menschen und die Abwechslung, die das Gewerbe mit sich bringt.“

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Von wegen blind und unbeholfen PDF

Mit den Ohren sehen

Mona Vollmer ist auf der Suche nach einem Job. Sie möchte gerne als Telefonistin arbeiten oder als Bürohilfe. „Die Hauptsache ist, das ich einen Job bekomme“, sagt sie lächelnd. Ihre Stimme ist sympathisch und das Lächeln ansteckend und doch wird es schwer sein für sie eine Arbeit zu finden.

Im Juli ist sie mit ihrer Ausbildung fertig. „Ich will wieder zurück nach Hause. Jetzt war ich zwölf Jahre von daheim weg“, sagt die 20-Jährige nachdenklich. In Unterschleißheim hat sie „Lebenspraktische Fähigkeiten“ lernen müssen, damit sie ohne fremde Hilfe ihren Alltag bewerkstelligen kann. Heute kann Mona kochen, backen, waschen, einkaufen, selbst bügeln – eigentlich alles, was eine junge Frau können sollte, und das kann sie sehr gut, denn Mona ist blind.

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Abteilung für Psychosomatik an der Fachklinik Enzensberg PDF

Körper, Geist und Seele in Einklang bringen

Hopfen am See.    Die Fachklinik Enzensberg ist das Stammhaus der m&i-Klinikgruppe Enzensberg. Sie bildet das Dach eines privatwirtschaftlichen Unternehmens, zu dem fachübergreifend ausgerichtete Fachkliniken und Gesundheitszentren an insgesamt zehn Standorten in Deutschland gehören. Seit über 25 Jahren stellt sich die Klinik den Herausforderungen in der stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitation und der konservativen Akutmedizin. Im April 2009 entstand mit der Abteilung für Psychosomatik ein neues eigenständiges Angebot. Dr. Klaus Klimczyk, Chefarzt des Interdisziplinären Schmerzzentrums der Fachklinik Enzensberg, erkannte damals den Bedarf für diese besondere Form der Rehabilitation. So kam Frau Dr. Astrid Werner vor drei Jahren als leitende Ärztin der Psychosomatik an die Fachklinik Enzensberg.

Psychosomatische Erkrankungen gehören mit zu den häufigsten Erkrankungen. Man geht davon aus, dass etwa 20 bis 30 Prozent der stationären Patienten in Krankenhäusern seelische Folge- bzw. Begleiterkrankungen bei körperlichen Erkrankungen aufweisen und etwa ebenso viele Patienten einer hausärztlichen Praxis unter Somatoformen Störungen leiden. Vor diesem Hintergrund hat Frau Dr. Werner mit ihrem Team die Abteilung für Psychosomatik der Fachklinik Enzensberg aufgebaut. Die Abteilung bietet Behandlungsprogramme für Menschen mit Depressionen, Angsterkrankungen  und chronischen Schmerzen an. Neben diesen Hauptindikationen werden auch Patienten mit Anpassungsstörungen, Psychotraumata und Burnout-Symptomatik behandelt.

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„Betreutes Wohnen“ oder die Frage, was tun im Alter? PDF

Von Unabhängigkeit, sozialen Kontakten und Sicherheit

Füssen.   Viele Menschen machen sich ab einem bestimmten Alter Gedanken, wie sie im Alter bestens versorgt werden können ohne jemandem zur Last zu fallen. Oft wohnen die Kinder an einem anderen Ort, sind ganztägig berufstätig oder haben nicht die Möglichkeit, sich um die Eltern zu kümmern. Man möchte doch seine Unabhängigkeit behalten und dennoch gut umsorgt werden, wenn es nötig ist.

Das Betreute Wohnen ist eine moderne Art des Seniorenwohnens, das immer mehr in den Fokus rückt. Seit 1997 gibt es das Betreute Wohnen auch in Füssen, welches von der Katholisch-Evangelischen Sozialstation angeboten wird. Ein Vorzeigeobjekt, das nicht nur Bewohner aus der Region in Anspruch nehmen sondern auch Mieter und Eigentümer aus dem gesamten Bundesgebiet nach Füssen kommen lässt.

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„... er ist einer der besten und schnellsten Kinesioloegen, die wir haben“ PDF

Kinesiologe Philip Rafferty in Füssen zu Gast

Füssen.    Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Nackenverspannung, Müdigkeit, Rückenschmerzen, ... die Vielzahl der Krankheiten und Beschwerden können noch weiter aufgezählt werden, die heutzutage immer mehr Menschen belasten. Doch nur wenige wissen, dass es vielleicht mit unserem Kiefermuskel zusammenhängen kann. Philip Rafferty, ein gebürtiger Engländer, der in Australien lebt, fing bereits 1981 an, Touch For Health zu studieren. Er fand heraus, wie wichtig eine entspannte Kiefermuskulatur für unser körperliches Wohlbefinden ist. Heute arbeiten nicht nur Therapeuten, sondern auch Ärzte und Trainer nach seiner Anleitung - der R.E.S.E.T = Rafferty Energy System of Easing the Temporomandubular joint (Deutsch: Erleichterung für das Kiefergelenk mit dem energetischen System von Rafferty) Methode. Am 22.05.2012, ist er bei der Performance GmbH in der Mühlbachgasse 2, 87629 Füssen, eingeladen. Beginn des Vortrages mit Demonstration ist um 19 Uhr.

Mit R.E.S.E.T. werden die Kiefermuskeln durch sanftes Berühren entspannt, und das Kiefergelenk ausgeglichen. Das Kiefergelenk beeinflußt den Körper insgesamt, einschließlich des Skeletts, der Muskeln, der Meridiane, des Nervensystems und der Wasserversorgung. Entspannte Kiefermuskeln und ein entspanntes Kiefergelenk sorgen somit auch gleichzeitig für ein ausgeglichenes Skelett-, Muskel- und Nervensystem und bewirken zusätzlich ein Lösen alter, unbewußter Emotionen.

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Neueröffnung – Ferienhaus Schnöllerhof mit Ulli‘s Café PDF

Hausname „Beim Schnöllar“ seit 1569

Füssen.    Ein geschichtsträchtiger Platz am Forggenseeufer in Dietringen hat sich zu einem Ort der Erholung und Gastlichkeit gewandelt. Am 4. April vergangenen Jahres begannen die Abbrucharbeiten am alten Schnöllerhof. Nach dreijähriger Bauplanung und Genehmigung der Bausatzungsänderung konnte das Projekt starten.

Seit dem Jahr 1569 ist der Hausname „Beim Schnöllar“ nachweisbar, ebenso der von ihm in früheren Jahrhunderten geleistete Vorspanndienst mit Roß und Wagen, woher sich wohl auch der Name ableitet. Der Vater der heutigen Besitzerin, Ulrike Richter, erinnert sich noch gut an die Erzählungen seines Vaters und Großvaters. Sie wussten vom Spanndienst für den „Gasthof Schwarzenbach“ – damals noch an der alten B 16 am heutigen Forggensee gelegen – hinauf über die B 16 bis kurz vor Roßhaupten zu berichten. In ganz frühen Zeiten wurde hier das Salz, das „weiße Gold“, nach Augsburg transportiert.

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Kindertagesstätte ist eröffnet PDF

Ein Platz für die Kleinen

Füssen.  Am 2. April eröffnete die neue Kindertagesstätte der AWO im Ziegelbergweg. Zur Tagestätte gehören sowohl eine Krippe, als auch ein Kindergarten. Im Erdgeschoss des zweistöckigen Gebäudes werden in Zukunft bis zu drei Krippen-Gruppen mit je zwölf Kindern im Alter bis drei Jahren betreut. Das jüngste Kind ist derzeit sechs Monate alt. Jede Gruppe wird von drei Pädagogen beaufsichtigt. Die Eingewöhnung der Kleinen erfolgte in den ersten zwei Wochen, indem die Mütter ihre Kinder permanent begleiteten. Die Eingewöhnungszeit richtet sich in der Regel nach dem Alter des Kindes, eingeplant sind bis zu vier Wochen, wobei man aber jederzeit individuell reagieren kann. Zum 1. Juni und 1. September sollen die nächsten Gruppen die Krippe beziehen.

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Ab 1. Mai im Tannheimer Tal PDF

Hangover im Hochseilgarten

Tannheimer Tal.  Hobby-Klettermaxe wie Freeclimber können sich im Tannheimer Tal auf eine neue Herausforderung freuen: Am 1. Mai öffnet vor der Kulisse der beiden Reviere Rot Flüh und Gimpel ein neuer Waldseilgarten – für große und kleine Urlaubsgäste, die Lust auf den sportlichen, aber doch ungefährlichen Adrenalinkick haben. Nahe der Nesselwängler Bergbahn entstehen derzeit sieben Parcours mit etwa 70 abwechslungsreichen Kletterelementen und topmodernen Sicherungssystemen, die volle Bewegungsfreiheit erlauben. Professionell ausgebildete Trainer, eine gründliche Einweisung und hochwertige Ausrüstung verstehen sich von selbst. Im mit Felsblöcken durchzogenen Waldgelände ist die natürliche Umgebung weitgehend erhalten geblieben. Der Eintritt beträgt für Kinder bis 14 Jahre 16 Euro, für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren 20 Euro.
Infos unter

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„Integra Mensch“ als Initiator PDF

„Rendezvous“ – Filmfestival zur Förderung der Integration von Behinderten

Füssen.     Am 3. Dezember findet in Kooperation mit dem Füssener „Alpenfilmtheater“ ein eintägiges Filmfestival statt. Procap, ein Netzwerk für Menschen mit Behinderungen in der Schweiz, zeigt in Zusammenarbeit mit der AWO Füssen-Schwangau und der Lebenshilfe Ostallgäu eine Auswahl von Beiträgen des internationalen Kurzfilmfestivals „look&roll“. Das Festival wird durchgängig barrierefrei gestaltet.

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Leovinus – Spagyrische Natur- und Badekosmetik in Hopferau eröffnet PDF

Seifenmanufaktur nach alter Traditon

Hopferau.     Nach umfangreichen Umbauten am und im Gebäude des alten Raiffeisenlagers in der Hauptstraße in Hopferau konnte Dietrich Zarnack sein Geschäft eröffnen. Jetzt kann er seine selbsthergestellten Seifen, Öle, Natur- und Badekosmetika sowie verschiedene Köstlichkeiten aus der  Amphore und kleine Geschenk-Spezialitäten seinen Kunden anbieten.

Das Außergewöhnliche an seinem neuen kleinen Ladengeschäft ist die „Gläserne Seifenmanufaktur“. Hierauf ist Dietrich Zarnack besonders stolz, denn das gib es sicherlich nicht oft, dass man ganz nah zusehen kann, wie die verschiedensten Seifen und auch Öle hergestellt werden. Hinter einer optisch ansprechend verglasten Front will der „Seifensieder“ seinen Gästen nicht nur den Vorgang der traditionellen Seifenmanufaktur erklären, sondern auch zeigen, welche Inhaltsstoffe verwendet werden. „Jeder, der sich dafür interessiert, kann mir zuschauen und Fragen stellen. Über die  hochwertigen Inhaltsstoffe und Zutaten bis hin zur Färbung gebe ich gern  Auskunft“, so Dietrich Zarnack. Diesem Aufruf folgten am Eröffnungstag bereits sehr viele Interessierte, die sich genauestens über die Inhaltstoffe informierten.

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Schönes Lechtal PDF

Frauenschuhblüte in Martinau

Lechtal.  Der Lech und seine Auwälder stellen ein letztes Refugium für viele Pflanzenarten dar, die einst in Wildflusslandschaften weit verbreitet waren. Im Naturpark wurden auf seiner Gesamtfläche von 41,38 Quadratkilometern bisher 1.116 Pflanzenarten nachgewiesen. Das entspricht in etwa einem Drittel aller in Tirol vorkommenden Pflanzenarten. 392 Arten sind als sehr wertvoll und gefährdet eingestuft. Durch den Schutz dieses Gebietes werden Seltenheiten der Pflanzenwelt, die ein bedeutendes Vorkommen in der Naturparkregion haben, bewahrt.

Blütezeit im Mai

Über 6.000 Einzelexemplare verzaubern den Lech jedes Jahr mit ihrem gelben Blütenkleid. In einträchtiger Nachbarschaft mit dem Maiglöckchen lebt der Frauenschuh, die prächtigste wildwachsende Orchideenart Europas, versteckt bei Martinau im Lechtal.

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Kaisersaalkonzerte Füssen 2012 PDF

Füssen.    Vor 450 Jahren, im Jahr 1562, wurde in Füssen die erste Lautenmacherzunft gegründet. Das Kulturprogramm 2012 geht auf die historische Bedeutung unserer Stadt für den europäischen Lauten- und Geigenbau ein und spürt der Entwicklung dieses besonderen Kunstzweiges nach.

Eine Sondersausstellung mit Instrumenten aus der oberitalienischen Geigenbaumetropole Cremona wird das gleichnamige Quartetto di Cremona mit einem Konzert im Kaisersaal gebührend eröffnen. Darüber hinaus erklingen in den Kaisersaalkonzerten Instrumente von berühmten Cremoneser Meistern bis hin zu zeitgenössischen Streich- und Zupfinstrumenten. Die Auswahl der Stücke spannt einen Bogen über alle Stilepochen von Bach bis zur neuen Weltmusik. Technische Brillanz, musikalische Emotionalität, spontane Kreativität und Interpretation zeichnen außergewöhnliche Künstler aus, die Kammermusik zum intensiven Erlebnis werden lassen.

Programm:

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reingeschaut - Architektur & Wohnen PDF

Zu Gast bei Familie Pihusch und Linder in Roßhaupten

Wer  auf der B16 entlang fährt hat sicherlich schon das Fischhaus mit seiner Kapelle gesehen. Ein schönes Anwesen, abseits gelegen und markant in seinem Baustil. Das Haus und die Kapelle sind mit einer Brücke verbunden. Seit fast 100 Jahren gehört das Haus der Familie Linder. Auf etwa 300 Quadratmeter Wohnfläche teilen sich Thomas und Simone Pihusch, geborene Linder, mit ihren beiden Kindern das Haus mit den Eltern. Jeder hat hier seinen eigenen Bereich. Schon die Haustüre macht neugierig, wie es wohl im Inneren des Hauses aussieht. Der große Gang erinnert an Gutshäuser. Links und rechts davon Türen, die in die jeweiligen Räume führen. Sehr schön die bemalten Türen mit den Sichtfenstern oberhalb des Türstocks. Der große Bauernschrank im Flur reicht fast bis an die Decke. Ein schöner Blickfang ist die Treppe, die in das obere Stockwerk zu Thomas und Simone Pihusch führt.

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