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m&i-Klinikgruppe unterstützt erneut die deutsche Reha-Forschung

Seit über 30 Jahren steht die m&i-Klinikgruppe Enzensberg für erstklassige medizinische und therapeutische Rehabilitation. In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) leistet sie finanzielle Unterstützung für Forscher, die im Bereich der Rehabilitation tätig sind. Jährlich wird auf dem größten europäischen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie der DGOU der Rehabilitationsforschungspreis vergeben, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert ist.

Ende Oktober wurde die Preisträgerin Dr. Sandra Kus, tätig am Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München, für ihre Forschungsarbeit „ICF-based prediction of return to work after trauma rehabilitation: Results of the icfPROreha study in patients with severe musculoskeletal injuries“ geehrt.

Ob jemand nach einer ernsthaften Verletzung wieder zur Arbeit zurückkehren kann oder nicht, hängt nicht nur von physischen Faktoren wie Art und Schwere der Verletzung ab. Dr. Kus und ihre Forscherkollegen haben in ihrer wissenschaftlichen Untersuchung gezeigt, dass eine biopsychosoziale Perspektive, die Umwelt-, persönliche, soziale und psychologische Faktoren berücksichtigt, einen Einfluss auf die Rückkehr zur Arbeit (RTW) hat.

Zu diesem Zweck führten sie eine deutschlandweite Studie mit Patienten durch. Die Daten wurden bei der Aufnahme in die erste stationäre orthopädisch-unfallchirurgische Rehabilitation erfasst und ausgewertet, sowie 78 Wochen nach der Entlassung aus der Klinik. Konnten die Patienten zu ihrer Arbeit zurückkehren? Dies war bei 81,2 Prozent der Patienten der Fall.

Dr. Sandra Kus

Dr. Sandra Kus konnte dank des erworbenen Wissens relevante Vorhersagen treffen und daraus Maßnahmen ableiten, die dabei helfen, die Rückkehr an den Arbeitsplatz zu unterstützen. Fachkräfte im Gesundheitssektor haben somit die Möglichkeit, gezielte Interventionen und Strategien zu entwickeln, um das Risiko einer nicht möglichen oder verzögerten Wiederaufnahme der Arbeit effektiv zu reduzieren.

„Solche Forschungen sind für die Zukunft der Medizin und unserer Patienten sehr bedeutend. Sie zeigen auf, wo wir uns in der Rehabilitation gerade befinden und wo wir noch gezielter zum Wohle des Patienten ansetzen können. Somit stellen wir sicher, dass wir diesen immer die beste und modernste Therapie anbieten können“, so Prof. Dr. Bernd Kladny, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie und gleichzeitig Chefarzt der Abteilung Orthopädie der m&i-Fachklinik Herzogenaurach, die zur m&i-Klinikgruppe Enzensberg gehört.

Die Preisverleihung erfolgte durch eine hochrangige Vertretung der Fachgesellschaft, um der Bedeutung des Preises für die DGOU zum Ausdruck zu bringen.

„Aus diesem Grund möchte ich ein großes Dankeschön an die Geschäftsführung der m&i-Klinikgruppe Enzensberg richten. Danke, für die großzügige Unterstützung des Forschungspreises Rehabilitation der DGOU, im Namen des gesamten Vorstandes, aber auch von mir ganz persönlich!“, betont Prof. Dr. Kladny.

Die Studie von Dr. Sandra Kus können Sie hier kostenfrei lesen und herunterladen.

Fotos: Intercongress

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