Kurz berichtet

Wenn Mitarbeiter an der Seele erkranken

„Betriebliche Prävention mentale Gesundheit“ im Landratsamt Ostallgäu

Viele Menschen erleben im Laufe ihres Lebens eine psychische Krise. Nicht jede Krise führt zu einer psychischen Erkrankung. Frühzeitige Unterstützung und geeignete Präventionsmaßnahmen können dazu beitragen, Erkrankungen vorzubeugen. Nach einer krankheitsbedingten Abwesenheit kann ein gutes Wiedereingliederungsmanagement die Rückkehr an den Arbeitsplatz erleichtern.

Psychische Erkrankungen verursachen in Deutschland die meisten Fehltage. Dies geht aus dem Gesundheitsreport 2025 des BKK-Dachverbandes hervor.

Wie Unternehmen die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigten fördern und Betroffene unterstützen können, war kürzlich Thema der Informationsveranstaltung „Betriebliche Prävention mentale Gesundheit“ im Landratsamt Ostallgäu. In den Vorträgen erhielten die Teilnehmenden grundlegende Informationen über psychische Erkrankungen, betriebliches Gesundheitsmanagement und Möglichkeiten der Prävention im eigenen Unternehmen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Inklusionskoordination des Landkreises Ostallgäu, der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber in Bayern (EAA), dem Integrationsfachdienst Schwaben (IFD) sowie „Inklusion am Arbeitsplatz“ der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren.

Interessierte können sich bei Fragen an die EAA wenden. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten gibt es unter www.eaa-bayern.de.

Text: FA/pm

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