Kurz berichtet

„Denkmal nationaler Bedeutung“

Tragwerksicherheit des historischen Rathauses überprüft

Im Zuge der Machbarkeitsstudie zur Sanierung des historischen Rathauses Füssen haben Mitarbeiter des Büros Kayser+Böttges sowie Fachrestauratoren kürzlich mehrere Stellen im Gebäude untersucht, um den Zustand der Tragwerke zu prüfen. Die sogenannte Bauteilöffnung ist Teil des Vorprojekts der Machbarkeitsstudie, mit der das Büro Pfanzelt Architekten beauftragt ist.

Geöffnet wurden die entsprechenden Stellen mit Unterstützung städtischer Handwerker, der Firma Velle sowie des Steinmetzes Marinus Bair. „Wir schauen uns alle neuralgischen Punkte an“, sagte Dr. Alexander Pfanzelt bei einer Begehung. Die Fachleute maßen exemplarisch im ersten Obergeschoss und Dach die Stärke und Dicke der Balken und prüften, welche Schäden in den letzten 300 Jahren etwa durch Feuchtigkeit, Insekten oder Pilzbefall entstanden sind. Zudem wurde geprüft, ob Mängel beim Brandschutz bestehen.

Die Sanierung ist ein Mammutprojekt – schon das Vorprojekt zur Machbarkeitsstudie zieht sich bis mindestens nächstes Jahr hin. „Das ist ein Denkmal nationaler Bedeutung“, betonte Pfanzelt, „im Denkmalbereich plant man für die nächsten 200 Jahre.“ Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter ergänzte: „Unser historisches Rathaus ist eines der bedeutendsten Gebäude Füssens. Diese sorgfältige Untersuchung ist die Grundlage dafür, das Rathaus dauerhaft zu erhalten.“

Text: FA/pm · Foto: Stadt Füssen

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