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Hospiz-Ausstellung im Landratsamt eröffnet

Die Landrätin Maria Rita Zinnecker und Traudl Echter-Burkhardt, 1. Vorsitzende des Hospizvereins Kaufbeuren-Ostallgäu, eröffneten die Ausstellung „Mitten im Leben – Hospizarbeit von Künstlern gesehen“. Zinnecker betonte bei der Eröffnung, dass Kunst immer zum Nachdenken anregt, weshalb sie der Meinung sei, dass es eine sehr gute Idee ist, die Themen Leben, Sterben und die Hospizbegleitung aus einer künstlerischen Sichtweise zu betrachten.

Die Ausstellung zeigt 34 Exponate von acht Künstlerinnen und Künstlern zum Thema Hospizarbeit. Alle ausgestellten Werke wurden im Rahmen eines Wettbewerbs des Hospizvereins eingereicht. Mit der Ausstellung will der Verein die Bürgerinnen und Bürger dazu anregen, sich mit den Inhalten der Hospizbewegung auseinanderzusetzen. Die Hospizbewegung möchte durch eine achtsame und individuell ausgerichtete Begleitung am Lebensende Menschen ein würdiges Sterben ermöglichen. Diesen Gedanken haben die Künstlerinnen und Künstlern in ihre Werke einfließen lassen. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 6. Juli 2023 im Foyer des Landratsamtes Ostallgäu.

Hospizarbeit verdient „größten Respekt“

„Hospizbegleitende setzen sich im Rahmen ihrer Aufgabe jeden Tag mit dem Tod und dem Leben auseinander. Dafür verdienen sie den größten Respekt“, würdigte Zinnecker die Arbeit der Hospizbegleiterinnen und -begleiter sowie des Hospizvereins.

Der Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu wurde 1996 gegründet. Er setzt sich dafür ein, dass ein Leben in Würde bis zuletzt möglich ist und Menschen ihre letzte Lebensphase zu Hause, in ihrer gewohnten Umgebung und im Kreis ihrer Familie, verbringen können. Unterstützt wird der Hospizverein dabei von seinem Träger, der „Spezialisierten Ambulanten Palliativen Versorgung“.

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