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Wunschbänder hängen im Kurparkpavillon

Die katholische und evangelische Kirche sowie die Gemeinde Pfronten haben die gemeinsame Aktion „Wünsch Dir was“ gestartet.

Mit ihrer gemeinsamen Aktion „Wünsch Dir was“ haben die katholische und die evangelische Kirchengemeinde Pfronten mit der Gemeinde Pfronten zusammen kürzlich sozusagen die „heiße“ Phase der Vorweihnachtszeit eingeläute. Im Pavillon des Pfrontener Kurparks haben die beiden Pfarrer Werner Haas (katholische Kirche) und Andreas Liedtke (evangelische Kirche) sowie Bürgermeister Alfons Haf so speziell für diese Aktion ausgegebene Wunschbänder mit ihren individuellen Wünschen beschriftet und an einem Gitter im Kurparkpavillon befestigt.

Damit waren sie allerdings nicht die Ersten. Demzufolge hingen dort bereits zahlreiche bunte Geschenkbänder, auf die Pfrontener Bürger ihre weihnachtlichen Wünsche hinterlassen haben. Während die Bänder, die in den Pfrontener Kirchen sowie verschiedenen Geschäften verteilt werden, weihnachtliche Botschaften umschließen, ist mit ihnen unter anderem auch die Einladung zu den Freiluft-Gottesdiensten im Kurpark am 24. Dezember umwickelt. Demnach findet am Heiligen Abend um 14.30 Uhr zuerst eine von der evangelischen Kirchengemeinde gestaltete Familienweihnacht mit Krippenspiel statt, bevor um 16 Uhr eine von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Pfronten-Nesselwang gestaltete Kinder-Krippenfeier folgt und um 17.30 Uhr eine Christvesper (evangelische Gemeinde) über die Bühne geht. Die Aktion „Wünsch Dir was“ soll dabei „gerade jetzt in der Krise“ den „Zusammenhalt betonen“, wie Bürgermeister Haf unterstrich, während Pfarrer Liedtke demgegenüber die Aspekte der „Gemeinschaft unf Begegnung“ als derzeit besonders wichtig erachtete und Pfarrer Haas das Ganze als „eine tolle Idee“ bezeichnete. Neben dem „Wünschegitter“, an dem man noch bis zum 24. Dezember  Wunschbänder anbringen kann, wurde der Kurparkpavillon für diese Aktion zudem mit einer neuen Krippenfigur ergänzt. Diese leuchtet in den Abendstunden eindrucksvoll, was gleichfalls dazu beitragen soll, diesen Ort genauso zu einer „Stätte der Begegnung“ wie zu einer „Bühne für Mut machende Botschaften“ zu machen, wie Haas und Liedtke ergänzten.

Text · Foto: Alexander Berndt

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