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2. NaturVision Filmtage Füssen

Bereits zum zweiten Mal wird in der kommenden Woche der „NaturVision Filmpreis Bayern“ in Füssen verliehen. Für die offizielle Verleihung des Filmpreises, der direkt vom Film- und Fernsehfonds Bayern gestiftet wird, waren die Organisatoren auf der Suche nach einem neuen Austragungsort und sind im letzten Jahr mit dem Alpenfilmtheater in Füssen fündig geworden. Jeweils die besten aktuellen Filme zu den Themen Natur, Wildlife, Umwelt und Nachhaltigkeit aus aller Welt werden nun hier gezeigt. Nach den positiven Resonanzen im vergangenen Jahr war auch schnell klar, dass das Festival in der Lechstadt seine Fortsetzung finden wird.

Das NaturVision Filmfestival, das bereits seit achtzehn Jahren in Süddeutschland ausgetragen wird, ist mit über 15.000 Besuchern Europas größtes Festival für die Bereiche Natur-. Tier-, und Umweltfilm. Ausgezeichnet werden hier Filme, die entweder in Bayern produziert wurden, von einem bayerischen Filmemacher stammen oder sich einem explizit bayerischen Thema widmen. „Insgesamt sind es diesmal rund 20 verschiedene Filme, die wir zeigen“, erklärt Franziska Förstner von NaturVision. „Wir zeigen natürlich wieder die Gewinner-Filme aller Kategorien, in denen die Filmpreise generell jährlich vergeben werden. Für den NaturVision Filmpreis sind schließlich vier Filme nominiert. Wir freuen uns, dass wir auch diesmal wieder alle vier Filmemacher hier live bei uns begrüßen dürfen.“

Die nominierten Filme

Eröffnet werden die Filmtage mit dem dokumentarischen Heimatfilm „Alpgeister“ am Dienstagnachmittag um 15.30, der mit uralten Mythen und Legenden aus den bayerischen Alpen fasziniert. Der Film „Der Bach“ zeigt das eigene wichtige Ökosystem in seiner ganzen Schönheit und Fragilität. „Die Schlucht – Ein Jahr in der Weltenburger Enge“ begleitet dagegen die dortige Gebietsbetreuerin durch die Jahreszeiten. Der vierte nominierte Film – „Linear“, der gerade in der Münchner Rathausgalerie Premiere feierte – ist kein Naturfilm im eigentlichen Sinne. Er dokumentiert eine Landart-Performance der Künstler Thomas Huber und Wolfgang Aichner und ist selbst ein Teil einer Kunstaktion. Höhepunkt des Festivals wird ohne Zweifel der Abend des zweiten Tages sein, wenn offiziell der Preisträger für den NaturVision Filmpreis Bayern ausgezeichnet wird. Wie zur Premiere im letzten Jahr sollen die Besucher auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit haben, mit den anwesenden Filmemachern ins Gespräch zu kommen.

Neben den Kinobesuchern werden in diesem Jahr auch nahezu alle Schulen der Region das Filmangebot nutzen. „Schon jetzt sind über 450 Schüler angemeldet“, sagt Förstner. „Es werden Klassen aus der Berufsschule, den Gymnasien und der Mittelschule oder auch aus der Montessori Schule kommen. Im Anschluss an die Filme werden die Schüler mit den anwesenden Experten dann ins Gespräch kommen, Es geht um Themen wie Klima, Natur, Energie oder die Klimaflucht.“ Insgesamt sechs Mitarbeiter feilen rund ein halbes Jahr an dem Programm des NaturVision Filmfestivals, etwa 350 Filme werden für den Filmpreis eingereicht und von der Jury gesichtet. Neu ist in diesem Jahr das sogenannte „Frühaufsteherkino“ am zweiten Veranstaltungstag. Zudem haben Besucher auch am darauffolgenden Sonntag ab 11 Uhr nochmals die Möglichkeit alle nominierten Filme zu sehen.

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