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KigaTiger zu Besuch bei den Vorschulkindern

„Es ist schon sehr anstrengend, aber es geht ja auch um was.“ So beschrieb ein Vorschuljunge aus der Hopfener Zwergenburg sein Erlebnis mit dem KigaTiger.
Wie schon in den vorangegangenen Jahren wurden die Untersuchungen der diesmal rund 100 angemeldeten Vorschulkinder von 42 Schülerinnen der Berufsfachschule für Logopädie der LMU München durchgeführt. An zwei Tagen und in 21 Teams wurden die Kinder, auf Basis des eigens für den KigaTiger entwickelten Tests, auf ihre phonologische Bewusstheit wie der Reimfähigkeit, das Hören und Verwenden bestimmter Laute und das auditive und visuelle Gedächtnis untersucht.

Schon im Vorfeld zu den Tests lernten die Kinder den kleinen KigaTiger und seine Freundin, die Elefantendame Ela, durch Geschichten aus einem Buch kennen.

Als Rahmen der Untersuchung wird den Kindern ein Abenteuer erzählt. Durch die Rahmengeschichte wird die Kompetenzmotivation der Kinder geweckt, da die eigentlichen Tests als Hintergrund der Untersuchung nicht erkannt werden. Die Initiatoren vom Lions Club Füssen leiten und koordinieren das Gemeinschaftsprojekt mit dem Ziel, Lese- und Rechtschreibschwächen frühzeitig zu erkennen und vorzubeugen. Dass der KigaTiger ohne finanzielle Belastung für Eltern auch in Zukunft zu den Vorschulkindern kommen kann, ist nicht zuletzt der Unterstützung der Bürger von Füssen und dem Umkreis zu verdanken. Somit konnte ein Großteil der angefallenen Kosten aus dem Verkauf des Lions-Adventskalenders finanziert werden.

Als nächstes werden die Ergebnisse aus den Untersuchungen erwartet. Dann finden im Januar die Elternabende in den einzelnen Kindergärten statt, um die Eltern zu informieren und zu beraten. Erfahrungsgemäß wird für ein Drittel der Vorschulkinder eine Förderung empfohlen, die im Kindergarten bis zur Einschulung erfolgt.

Text: pm

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