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Wettbewerbsstark mit effizienten Abläufen

Bausch-Food-Consulting stellt sich vor

Arbeitsabläufe optimieren, strukturieren und Verluste reduzieren, das ist die Aufgabe von Josef Bausch. Seit über 30 Jahren ist er in dem Bereich der Lebensmittelindustrie tätig und berät mittelständische Unternehmen in punkto kontinuierliche Effizienz. In Deutschland stehen fünf Handelsriesen (Lidl, Aldi, Metro, Rewe, Edeka)  gut 5.000 Unternehmen der Lebensmittel- & Getränkeindustrie gegenüber. Da überleben nur die Unternehmen, die neben einer guten Qualität Ihre Produkte auch zu einem wettbewerbsfähigen Preis anbieten können. Überleben bedeutet dabei auch, am Ende des Tages noch finanzielle Mittel für z.B. Innovationen, Werbung oder auch Kapazitätserweiterungen „übrig“ zu haben.

Josef Bausch ist Unternehmensberater und war knapp 30 Jahre lang bei der Firma Nestlè tätig. 2012 hat er sich mit seiner eigenen Firma selbstständig gemacht und ist seitdem deutschlandweit unterwegs. Seine Referenzliste ist lang und seine Reputation hoch. Er ist Dozent an den Fachhochschulen in Neu-Ulm und Ludwigshafen und unterrichtet Logistik und Operative Excellence. Er hält Schulungen und Trainings und zwei Mal im Jahr kommt das firmeneigene, informative Effizienz-Magazin heraus.

Seinen Beruf hat der Marktoberdorfer von der Pike auf gelernt: Erst Molkereifachmann, dann Molkereitechniker und zuletzt machte er noch seinen Master im Studiengang International Management Consulting. Eine grundsolide Basis für die Unternehmensberatung in der Lebensmittelindustrie, die Kunden schätzen.

Füssen aktuell sprach mit Josef Bausch über seinen Beruf und die Suche nach kompetenten Mitarbeitern.

Wer ist Bausch-Food-Consulting?
Das ist eine Unternehmensberatung, die sich auf das Thema Effizienz und auf die Lebensmittelindustrie spezialisiert hat. Wir haben unseren Sitz in Marktoberdorf und sind deutschlandweit tätig.

Was kann sich ein Außenstehender über die Unternehmensberatung in der Lebensmittelbranche vorstellen?
Die Lebensmittelbranche ist ein hartumkämpfter Markt. Deshalb ist es für die Unternehmen wichtig wettbewerbsfähig zu sein. Wir sind dafür da, vor allem die Produktion und die Logistik zu optimieren.

Wie funktioniert dieses Optimieren?
Wir wenden z.B. die Methode Total Productive Maintenance (TPM) an. Das ist ein Konzept, das die effiziente Nutzung der Produktionsanlagen durch Übertragung der Verantwortung an das Produktionspersonal unterstützt.

Das heißt Sie leiten das Personal an?
Ja, genau. Als erstes beginnen wir mit den Mitarbeitern die Leistungen der Anlagen zu messen, damit sichtbar wird wo es noch Verschwendung gibt. Das können Störungen sein, Produktverluste oder Zeitverluste beim Reinigen und Rüsten. Ein Beispiel: Sie haben in Ihrem Verlag eine Kaffeemaschine, die bei nicht sachgerechter Bedienung, keinen Kaffee macht. Jetzt steht der Mitarbeiter davor und probiert sämtliche Knöpfe aus und es passiert nichts. Die Arbeitszeit geht verloren, die Sie zahlen müssen und der Mitarbeiter schüttet zwei Tassen weg, weil der Kaffee nicht schmeckt.

Wenn Sie jetzt eine genaue Anweisung (Ein-Punkt-Lektion) an der Kaffeemaschine anbringen, sparen sie sich den Ausfall der Arbeitszeit, weil der Mitarbeiter nun weiß was er machen muss und er bekommt zusätzlich seinen hoffentlich gut schmeckenden Kaffee. Gerade für neue Mitarbeiter ist das eine gute Sache.

Wie stark muss der Unternehmensberater technisch versiert sein?
Sehr stark. Er muss die technischen Abläufe kennen. Am besten ist es, wenn man aus der Produktion kommt und schon einige Jahre Führungserfahrung hat. Analytisches Denken und soziale Kompetenz gehören selbstverständlich auch dazu.

Was ist für Sie die Motivation im Beruf?
Für mich ist mein Beruf ein Stück Leidenschaft geworden Dinge zu verbessern, Sachen voranzubringen und strukturiert zu arbeiten. Ich setze gerne Projekte um und bringe mein Wissen ein. Neben einem Spezialisten stellen wir auch laufend Praktikanten ein, die damit die Gelegenheit bekommen über mehrere Monate in eine Unternehmensberatung „reinzuschnuppern“. Der Vorteil an kleinen Firmen ist der, dass wir unseren Praktikanten alles beibringen können – angefangen von der Akquise bis zum Projektmanagement.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg!
Ich danke Ihnen für das Interesse.

Interview: Sabina Riegger · Bild: privat

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