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Welttage sollen an aktuelle Weltprobleme erinnern

Ein Tag, um aufmerksam zu machen

Füssen.     Jeder Tag könnte ein Welttag sein. Am 3. Oktober ist nicht nur „Tag der deutschen  Einheit“ sondern auch der Welttag für die älteren Menschen, der 5. Oktober ist der Weltlehrertag, kürzlich Welternährungstag und der Internationale Tag für die Beseitigung der Armut. Einige der 70 Welttage sind recht bekannt, wie der Frauentag am 8. März oder der Aidstag am 1. Dezember, andere blieben eher unbekannt, wie der Welttag der Poesie (21. März), der Tag des audiovisuellen Erbes (27. Oktober) oder der Welttag der Industrialisierung Afrikas (20. November). Doch wozu soll ein Welttag gut sein? Ein Welttag soll an internationale Themen und aktuelle Weltprobleme erinnern. Der erste Welttag wurde am 31. Oktober 1947 von der UN für sich selbst ausgerufen. Heute gibt es von den Vereinten Nationen und ihren Unterorganisationen etwa 70 offizielle Welt- und Internationale Tage. Wir wollen Ihnen einige davon vorstellen. Der eine oder andere Welttag ist sicher von Nutzen für die Menschheit, ein anderer wiederum eine gute PR Aktion, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen möchte. Kaum ein Kommunikationsmedium widmet sich nicht einem Welttag, über den es dann ausführlich berichtet.

Welttag des Tanzes

Am 29. April 2012 findet der Welttag des Tanzes statt. Der Welttanztag (auch: Welttanztag oder Internationaler Tag des Tanzes) wurde durch die UNESCO angeregt und im Jahr 1982 erstmals ausgerufen, um den Tanz als universelle Sprache in der Welt zu würdigen. Egal ob Jazzdance, Walzer, Fox, mit Rhythmus sagen Sie auch den Pfunden den Kampf an. Tanzen macht nicht nur riesigen Spaß, sondern ist auch gesund. Gerade in der trüben Jahreszeit ist ein Tanzkurs oder ein Jazztanzkurs ideal.
Durch den Rhythmus, die Bewegung wird unser Körper wieder in Schwung gebracht. Der Körper wird besser durchblutet und die Giftstoffe können leichter ausgeschieden werden. Bei einer Stunde langsamen Tanzen werden etwa 300 Kilokalorien verbrannt. Beim schnellen Tanzen sogar bis zu 600 Kilokalorien. Durch die rhythmischen Bewegungen beanspruchen wir alle Muskelgruppen. Straffe durchtrainierte Muskeln machen schlank, denn sie verbrennen mehr Fett. Mit Tanzen modellieren wir auch unseren Körper und er wird elastischer, verspannte Muskeln werden gelockert. Die  Gelenke werden beim Tanzen nicht so beansprucht wie bei manch anderen Sportarten. Daher ist Tanzen auch für Menschen geeignet, die etwas mehr Kilo auf die Waage bringen.  Das Schöne am Tanzen ist, dass man herrlich Stress abbauen kann, sich entspannter und glücklicher fühlt. Dieses Glückshormon, das Serotonin, wirkt sich wiederum positiv auf unser Wohlbefinden aus. Übrigens ist Tanzen für jede Altersgruppe geeignet. Wann fangen Sie an?

Weltgesundheitstag

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erinnert mit dem Weltgesundheitstag an ihre Gründung im Jahr 1948 und legt jährlich ein neues, global aktuelles Thema hierfür fest. Seit 1954 wird der Weltgesundheitstag (7. April) in Deutschland begangen. Das von der WHO vorgegebene internationale Motto wurde hierzu zunächst jeweils adaptiert und ins Deutsche übertragen. Vielfältige Akzentverlagerungen spiegeln dabei die jeweils spezifischen gesundheitspolitischen Interessen und Vorstellungen in Deutschland wieder.

Der Weltgesundheitstag am 7. April widmet sich erneut – wie bereits 1999 – dem Thema „Alter(n) und Gesundheit“. 1999 formulierte die WHO folgende Botschaften zum Thema:
· Alter als Chance und Erfolg werten
· Altern unter dem Aspekt des Zugewinns an Lebensqualität gestalten
· ein positives Bild vom Altern und vom Alter entwickeln.
Ausgehend von der Tatsache, dass sich im Laufe des vergangenen Jahrhunderts die Lebenserwartung der Menschen drastisch erhöht hat, dass es schon bald mehr ältere Menschen als Kinder geben wird und dass sich diese demografische und soziale Transformation weltweit vollzieht, weist die WHO in 2012 nun besonders auf die prekäre Situation in den weniger entwickelten Ländern dieser Welt hin: Manche werden nur eine einzige Generation haben, um ihre Gesundheits- und Sozialsysteme auf eine alternde Welt vorzubereiten.

Text · Bild: Füssen aktuell

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