LebenSport & Freizeit

Die Buben in Schwarzgelb stehen nicht im Abseits

Der FC spielt mit 13 Jugendmannschaften in der Saison 2009/2010

Die rundum gelungene Feier „90 Jahre FC Füssen“ ist bereits Geschichte. In diesem Jubiläumsjahr 2009 hoffen die Fußballer und ihre Fans auf eine gute Saison. Damit die insgesamt 13 Nachwuchs-teams von der G- bis zur A-Jugend des traditionsreichen FCF am Spielbetrieb teilnehmen können, sind viele Ehrenamtliche im Einsatz. Die „Aufsicht“ über alle 230 kleinen Kicker haben Heinrich Gierl und Klaus Simon. Die beiden kommissarischen Jugendleiter freuten sich, dass Füssen aktuell beim Training im Weidach dabei war.

 

„Hallo Heini“, einige Buben begrüßen ihren Trainer schon von fern. Viele ältere Nachwuchsfußballer kommen mit dem Radl. Die „Kleineren“ werden pünktlich von ihren Chauffeuren zum Sportplatz gebracht. Es sei super, dass Eltern „so viel Zeit opfern“, freut sich der Heini gerufene 50-jährige Heinrich Gierl. Der Jugendleiter Kleinfeld ist so schnell umringt von Buben, dass er sich erst mal etwas Luft und dann Gehör verschafft. In jeder Altersgruppe sind mehr als nur elf Buben beim FC. Schnell ziehen sie sich in der Kabine um.

Dank an die Sponsoren

 Leuchtende Augen, denn ein örtlicher Sponsor hat die G-Jugend mit neuen Trikots eingekleidet. Schnell ist das Mannschaftsfoto im Kasten. Dann laufen alle aufs Feld: Pässe spielen, flanken…

Austoben unter Heinis Aufsicht

„Nicht nur das Ballgefühl ist wichtig“, so Heini. „Die Buben üben spielerisch, wie sie sich mit Ausdauer bewegen. Das fällt einigen ganz schön schwer, weil sie gern vor ihrem Computer sitzen und dort viel Zeit verbringen. Aber hier draußen in der frischen Luft schauen sie sich dann vieles von den Größeren ab. Sie versuchen auch Tricks der Vollmannschaft des FC Füssen und der internationalen Stars aus den Fernsehübertragungen nachzumachen.“ Dabei entwickeln einige bereits Ehrgeiz. „Andere kommen aus anderem Grund ins Training. Bei uns können sie sich mal so richtig austoben.“ Heini ist kein strenger Übungsleiter, aber er achtet sehr auf den geordneten Ablauf  des Trainings. Seine und die Schützlinge der anderen ehrenamtlichen Trainer beim FC Füssen werden vertraut gemacht mit den Regeln, die nicht nur im Sportbetrieb wichtig sind.

Viel Spaß mit Klaus    
Klaus Simon, der die Jahrgänge ab 1998 betreut und damit kommissarisch für die Abteilung „Großfeld“ verantwortlich ist, ergänzt: „Die Buben lernen, dass Fußball ein Mannschaftssport ist. Das heißt: eine übertragene Aufgabe übernehmen. Und das heißt auch: fair bleiben.“

 

Verwandte Artikel

Das könnte Dich auch interessieren
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Nacht der Musik 2024