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Mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft

Neujahrsempfang der Stadt Füssen

Schon bevor der offizielle Teil des jüngsten Neujahrsempfangs der Stadt Füssen und der Kommandeure des Bundeswehr-Standorts Füssen im Veranstaltungssaal der Sparkasse Ostallgäu begann, hatten viele der knapp 200 geladenen Gäste einen sehr freundlichen und fröhlichen Gesichtsausdruck.

Und während dies im Anschluss an die Reden von Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter, dem Vorstandvorsitzenden der Sparkasse, Manfred Hegedüs, sowie den beiden Oberstleutnante Martin Paulus und Alfred Hugger beim geselligen, gemeinsamen Plausch eines Großteils der Besucher erst recht der Fall war, dürfte sich das Publikum zudem über die am Ende meist optimistischen Worte der Redner gefreut haben.

Neben einem von einer stattlichen Anzahl von Bundeswehrbediensteten bereiteten Sektempfang fungierten darüber hinaus die „Füssener Stadtbläser“ mit ihrer musikalischen Untermalung als gekonnte „Eisbrecher“ der Veranstaltung. So heimsten sie den allerersten kräftigen Beifall dieses Abends ein, bevor der Füssener Rathauschef eine lange Reihe von Ehrengästen extra begrüßte und dann allen Anwesenden „viel Gesundheit“ wünschte sowie ausdrücklich den zahlreichen Menschen unter ihnen, „die sich ehrenamtlich engagieren“, seinen großen Dank aussprach. Sorgten sie doch schließlich „für die öffentliche Sicherheit“ und „ein funktionierendes Gemeinwesen“, weshalb sie „unseren Rückhalt“ verdienten.

Nach einem Rückblick auf das vergangene Jahr, bei dem er einige Highlights wie etwa die 31. Stadtolympiade, 52 Abendfahrten der Forggenseeschifffahrt und den Erhalt von „7,3 Millionen Euro Stabilisierungshilfe für die Stadt zur Tilgung von Darlehen“ hatte Revue passieren lassen, betonte er mit Sicht auf die kommenden Monate, dass Füssen „weiter zukunftsfähig gemacht“ und so entwickelt werden müsse, „dass die Stadt prosperiert“.

Das sei „unsere Aufgabe“, unterstrich Eichstetter und fügte hinzu, dass dies „einen permanenten Prozess“ darstelle. Nicht zuletzt damit habe man viele Herausforderungen vor sich, für die man Mut benötige, der wiederum „einen langen Atem“ brauche. Dennoch sei er „zuversichtlich, dass wir diese Herausforderungen gemeinsam gut meistern“, erklärte der Bürgermeister dabei auch mit Blick auf „unsere Soldaten in Füssen“, hinter denen man voll und ganz stehe. Immerhin stünden sie unter anderem mit der Feuerwehr, der Polizei und „allen Rettungskräften“ bereit, „unsere Bürger zu schützen, zu unterstützen und zu retten.“ Somit könne man „gemeinsam optimistisch ins Jahr 2024“ blicken.

„Nicht mit einer pessimistischen Stimmung“ ins Jahr zu gehen, empfahl anschließend auch Manfred Hegedüs den Besuchern. Schließlich müsse man „alles relativ sehen.“ Immerhin sei „unser Lebensstandard hoch“, sagte Hegedüs, bevor er „für 2024 viel Zuversicht“ wünschte.

Als „Bindeglied zwischen den militärischen und zivilen Behörden“, wie er sich ausdrückte, brachte denn auch zunächst der Standortälteste und Kommandeur des Gebirgsaufklärungsbataillons 230, Oberstleutnant Alfred Hugger, seinen Wunsch für „alles erdenklich Gute für 2024“ zum Ausdruck. Und während er im Anschluss daran beispielsweise betonte, dass die Bundeswehr „ein Spiegel der Gesellschaft war, ist und bleibt“, bat er, an die Adresse der Öffentlichkeit gewandt, diese in der Zukunft noch mehr „um ihre Unterstützung“, denn: „Wir schützen sie.“

Bei den Streitkräften in Füssen werde man indes in diesem Jahr eine große Umstrukturierung durchlaufen und die erste Kompanie neu aufstellen, unterstrich er, bevor er schließlich mit folgenden Worten das Fazit zog: „Wir haben viel gemacht und werden weiter viel machen. Alle sind glücklich und zufrieden.“

Huggers Kamerad, der Kommandeur des Gebirgsversorgungsbataillons 8, Oberstleutnant Martin Paulus, hielt sich demgegenüber relativ kurz. Dementsprechend ging er hauptsächlich auf die „umfangreichen Umgliederungen“ bei der Bundeswehr in Füssen ein, in deren Zuge sowohl sein als auch das von Hugger kommandierte Bataillon die Gebirgsjägerbrigade verlassen und der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim unterstellt werden.

Mit Hugger zusammen erhielt Paulus dann den größten Applaus des Abends, als die beiden Soldaten dem ersten Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe Königswinkel, Dr. Rainer Karg, in Form eines überdimensionalen Schecks eine Spende über 3000 Euro von der Bundeswehr übergaben. Karg bedankte sich daher sehr und wünschte sicherlich nicht nur Paulus und Hugger „viel Lebensfreude“.

Text: · Foto: Alexander Berndt

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