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Raus trotz Kälte: darum ist Winter­wan­dern so gesund

Sinkende Temperaturen und keine Lust auf frische Luft? Verständlich, aber ungesund. Denn gerade im Winter braucht unser Körper die Bewegung unter freiem Himmel.

Wer kennt es nicht: Draußen pfeift der Wind, am Fenster zeichnen sich die ersten Eisblumen ab. Das ruft nach heißem Tee, Sofa und Wolldecke. Hört sich gemütlich an, aber unserer Gesundheit tun wir mit diesem Programm keinen Gefallen. Gerade in den kalten Monaten brauchen wir nämlich ein Kontrastprogramm zu trockener Heizungsluft und wenig Bewegung.

Winterwandern macht glücklich und gesund

Winterwandern ist der perfekte Trend, um auch bei Minusgeraden fit zu bleiben. Ob Wandern im Schnee oder einfach nur bei niedrigen Temperaturen: Die Bewegung an der frischen Luft und das Vitamin D, das wir vom Tageslicht aufnehmen, sind wahre Gesundheits-Booster.

Unser Immunsystem und unser Herz-Kreislauf-System, ebenso unsere Schleimhäute, die bei warmer Innenraumluft schnell austrocknen, werden es uns danken, wenn wir Winterwanderwege einschlagen. Wir sind nicht nur besser gegen Erkältungen gewappnet, Wandern macht außerdem glücklich und ist gut für unsere Psyche , vor allem durch die Nähe zur Natur.

Worauf achten beim Winterwandern?

Doch egal ob Familienwanderung oder allein auf Tour: Gerade unter extremen Wetterbedingungen sollten wir immer nur auf ausgewiesenen Wegen laufen. Das Gehen auf Schneeboden schult zwar das Gleichgewicht, dennoch darf – gerade in bergigen Gebieten – die Lawinengefahr nicht unterschätzt werden. Außerdem werden die Muskeln und Lungen bei Kälte stärker gefordert, sodass man vielleicht nicht ganz so leistungsfähig ist wie in den Sommermonaten.

Aus dem Grund lieber ein paar Pausen mehr einplanen. Diese sollten allerdings nicht zu lang ausfallen, um nicht den gesamten Körper auszukühlen. Lieber viele kleine Pausen über die Strecke verteilen. Um sich in nasser Umgebung auch einmal kurz hinsetzen zu können, lohnt sich außerdem der Kauf einer isolierten Sitzmatte.

Die richtige Ausrüstung fürs Winterwandern

Ohnehin ist die passende Ausrüstung beim Winderwandern die halbe Miete. Das bedeutet nicht nur, genügend Verpflegung dabei zu haben (auch bei Kälte gilt: Trinken nicht vergessen!), sondern gerade der Kleidung besondere Aufmerksamkeit zu schenken: Gutes Schuhwerk ist ein Muss, um in unebenem bis rutschigem Gelände immer einen festen Tritt zu behalten.

Darüber hinaus ist der Zwiebel-Look perfekt, um sich verschiedenen Temperaturen anzupassen. Beim Material unbedingt darauf achten, dass es atmungsaktiv und schnelltrocknend ist. Wolle eignet sich zum Beispiel ausgezeichnet, weil es natürlich klimaregulierend wirkt und sich anpasst, egal ob wir schwitzen oder frieren.

Um sich von innen heraus zu wärmen, darf eine Thermoskanne gefüllt mit heißem Tee oder Kaffee nicht fehlen. Gerade während eines Zwischenstopps hält ein Heißgetränk den Körper auf Temperaturen und bietet genussvolle Momente für zwischendurch. Wenn die Ausrüstung sitzt und die Route steht, kann es losgehen: Das kleine Winter-Outdoor-Abenteuer, das richtig gut für unsere Gesundheit ist.

Text: rie, pm / TKK · Foto: Envato

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