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Nachhaltige Wärmeversorgung

Darauf setzen die EWR im Talkessel

Die Elektrizitätswerke Reutte präsentierten eine Studie zum möglichen Aufbau einer zentralen Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien für den Talkessel Reutte. Anhand der Studie und der Rückmeldungen der potentiellen Kunden sind konkrete Planungen für 2024 vorgesehen. Die EWR gestalten damit aktiv die Energiewende vor Ort und setzen den Plan Tirol 2050 um.

„Mittelfristig bis langfristig muss auch die Wärmeversorgung im Außerfern CO2-neutral erfolgen. Aktuell hat die Bundesregierung zwar mit dem Erneuerbare-Wärme-Paket kein generelles Verbot für Gasheizungen beschlossen, sondern nur für den Neubau ab 2024. Dennoch will die EWR die Zeit nutzen und strukturiert und mit Augenmaß an der zukünftigen „grünen“ Wärmeversorgung für die Kunden arbeiten“, so der technische Vorstand Sebastian Freier.

Diese Planung ist notwendig, damit bestehende Kunden, insbesondere mit Ölheizungen, aber mittelfristig auch die Kunden mit Gasheizungen, sich auf die Veränderungen vorbereiten können. Zudem ist es eine Maßnahme, die mit erheblichen Investitionen und Entscheidungen für die EWR verbunden ist.

Unter den teilnehmenden Personen war große Einigkeit zu vernehmen, was die Wärmeversorgung über ein zentrales, grünes Heizkraftwerk angeht. Die möglichen Routen des Fernwärmenetzes führten zu einem regen Austausch. Mit diesem ersten Zuspruch werden die EWR das Thema Fernwärmenetz weiterverfolgen und im Jahr 2024 weitere Planungsschritte setzen. Abhängig vom Genehmigungsprozess und der Zustimmung der dann neuen Wärmekunden könnte es bereits ab 2025 konkreter werden.

Text: FA/EWR · Foto: Rolf Marke

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