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„Ein Riesengewinn“ und immens wichtig

Die Rettungswache der Bergwachtsbereitschaft Füssen wird fünf Jahre alt

Es ist ein kleines Jubiläum, das die 2017 mit zahlreichen Gästen sehr festlich eingeweihte Bergrettungswache der Füssener Bergwachtsbereitschaft in diesem Jahr feiern kann. Eine große Sause gibt es aber nicht nur aus diesem Grund nicht, wie der Pressewart der Füssener Bereitschaft, Markus Albrecht, erklärt. Sei dies doch mit teilweise erheblichem Aufwand verbunden, den die derzeit 50 Einsatzkräfte besser für wichtigere Aufgaben treiben können.

So ist die Bergrettungswache nahe dem Füssener Klinikum laut Albrecht „ein Riesengewinn“ für die Bereitschaft der Lechstadt und „immens wichtig“, während ihr Bau „unbedingt notwendig“ war. Schließlich waren die räumlichen Verhältnisse bis ins Jahr 2017 ziemlich beengt für die Bergwacht Füssen, die für ihr gesamtes Gerät sowie Fahrzeuge lediglich über zwei Garagen beim Bayerischen Roten Kreuz verfügte. Die rund 580 000 Euro, die der doppelstöckige Neubau gekostet hatte, in dem drei Garagen, die Einsatzleitzentrale und das Materialdepot untergebracht sind, seien daher gut angelegt und die Füssener Bergwachtsbereitschaft „gewappnet für die Zukunft“, betont Albrecht.

Immerhin nehme das Einsatzgeschehen denn auch von Jahr zu Jahr zu und ist so auf derzeit ungefähr 130 bis 140 Einsätze gestiegen, wogegen die Füssener Bergretter bis 2018 durchschnittlich um die 100 Einsätze im Jahr gehabt hätten. Das Einsatzgeschehen habe sich dabei jedoch nicht geändert, während man allerdings zunehmend „auf den Sommer fokussiert“ sei und die Wintereinsätze aufgrund Schneemangels, der nicht mehr so viele Skifahrer an den Tegelberg locke, immer weniger würden. Ihr „eigenes Zuhause“ speziell mit einer Feier würdigen werde die Bergwachtsbereitschaft Füssen vielleicht zu ihrem zehnten Jubiläum, unterstreicht Albrecht.

Text: Alexander Berndt

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