Lokales

30-Tage-Challenge: Füssener Gymnasiasten engagieren sich für Klimaschutz

Nicht nur zu reden, sondern einen Monat lang jeden Tag etwas für den Klimaschutz zu tun, war die Herausforderung für 80 Schüler*innen der neunten Klassen des Füssener Gymnasiums bei ihrer „30-Tage-Challenge“. Ziel des Projekts war es, ein Bewusstsein für klimafreundliches Verhalten im Alltag sowie einen Anreiz für dessen Umsetzung zu schaffen – inklusive einer persönlichen Klimaschutz-Herausforderung für jeden Schüler. Das Projekt lief von Dezember 2019 bis Anfang März dieses Jahres und wurde vom Landkreis Ostallgäu finanziert.

Zu Beginn des Projekts wurde bei einer Online-Umfrage der Wissensstand aller Schüler*innen zu Klimakrise und klimaschonendem Verhalten erfasst. Im anschließenden Workshop lernten die Schüler*innen die Hintergründe der Klimaveränderung und der Globalen Nachhaltigkeitsziele kennen, um danach zu überlegen, was sie selbst gegen die Klimakrise unternehmen können. Kernstück des Projekts war eine selbst gewählte persönliche Klimaschutz-Challenge (Herausforderung) für jede/n Schüler/in, die sie oder er 30 Tage durchhalten musste.„Am Anfang war unter den Mitschülern viel Skepsis dabei. Aber nach ein paar Wochen wurde vielen klar, dass es überhaupt nicht schlimm oder schwierig ist, sein Verhalten zugunsten des Klimaschutzes zu ändern“, sagt Tom Schamberger aus der Q12.

Jeden Tag mit einem Mitmenschen über die Klimakrise sprechen

Die Schüler wählten Challenges wie das Reduzieren von Plastikmüll, die Umstellung auf fleischlose Ernährung, eine klimafreundliche Anreise zur Schule oder auch die Aufgabe, jeden Tag mit einem Mitmenschen über die Klimakrise zu sprechen. In einem abschließenden Workshop wurden nicht nur die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler gesammelt, sondern auch Ideen und Vorschläge für zukünftige Verbesserungen ausgearbeitet. „Damit zeigen die Schülerinnen und Schüler, dass sie sehr wohl gewillt sind, auch in ihrem eigenen Leben Veränderungen zugunsten des Klimaschutzes umzusetzen“, sagt Kathrin Huber, Umweltbeauftragte des Gymnasiums, die das Projekt betreut hat und auch selbst versucht hat, 30 Tage auf so viele Plastikverpackungen wie möglich zu verzichten.  Unterstützt wurde sie dabei von Maximilian Riede und Kathrin Schwab von der Innsbrucker Agentur AlpS GmbH.

Text: Landratsamt Ostallgäu

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