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Hochzeitsmesse: Nachgefragt bei Rita Steiger und Severina Gebauer

Lange vorher hatten Rita Steiger, Marie-Luise Prudlo-Mößlein und Severina Gebauer die Hochzeitsstadt Füssen geplant. Eine hochwertige Messe in einem ganz anderen Format. Jeder hätte davon profitieren können, so die Veranstalterinnen. Warum es doch nicht dazu kommen wird, wollten wir von ihnen wissen. Warum findet die Hochzeitsmesse nicht statt? Leider gab es kein partnerschaftliches Miteinander. Wir hatten fünf Monate Leerlauf, in denen wir nicht arbeiten konnten.

Warum konnten Sie nicht arbeiten? Wir hatten selber keinen Vertrag von der Stadt bekommen. Wie hätten wir dann mit Ausstellern Verträge abschließen können? Wenn wir das gemacht hätten, dann hätten wir jetzt einige Regressan-
sprüche seitens der Aussteller bekommen. Der verkaufsoffene Sonntag war ein Bestandteil des Vertrages und dieser Punkt ist weggefallen.

Sie haben einen Forderungkatalog gestellt. So was ist nicht üblich unter Geschäftspartnern. Warum war es für Sie dennoch notwendig? Wie gesagt, wir haben sehr lange auf den Vertrag warten müssen, nichts ist voran gegangen. Deswegen wollten wir uns und auch der Stadt Füssen eine Frist setzen. Der Forderungskatalog beinhaltete die Punkte, die wir abgeklärt haben wollten – und das haben wir sachlich dargestellt.

Sind Sie enttäuscht, dass es doch nicht geklappt hat? Ja, sehr. Wir haben im Vorfeld viel dafür gearbeitet. Die Gerüchte, wir hätten es nicht umsetzen können, stimmen nicht. Jeder fand die Idee toll, selbst unser Herr Bürgermeister. Füssen ist eine Hochzeitsstadt. Wenn man sieht, wieviele Zugriffe das Hochzeitsportal Füssen hat, wird einem erst bewusst, was für ein Potenzial dahintersteckt. Täglich 200 Anfragen sind sehr viel.
Wer weiß, vielleicht wird das nächste Projekt mit der Stadt Füssen konstruktiver.

Vielen Dank für das Gespräch.

Bitte sehr.

Das Interview führte Sabina Riegger

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