Kurz berichtet

Kreativität und handwerkliches Können

Das zeigt der Schreinernachwuchs

Die Schreinerinnung Kaufbeuren–Marktoberdorf hat im Landratsamt die besten Gesellenstücke beim Wettbewerb „Die Gute Form 2026“ ausgezeichnet. Zehn außergewöhnliche Arbeiten wetteiferten um die Preise.

Landrat Bernd Stapfner würdigte das Schreinerhandwerk: „Ihr habt einen tollen Beruf gewählt. Ihr könnt kreativ sein und andere Menschen mit euren Werken glücklich machen.“ Obermeister Bernhard Galster betonte: „Das ist eure Idee, eure Fähigkeit – die kann euch keiner mehr nehmen.“ Die unabhängige Jury benötigte über zweieinhalb Stunden für die Bewertung. „Die Entscheidung war Spitz auf Knopf, weil das Niveau so hoch ist“, erklärte Gerhard Stärk vom Prüfungsausschuss.

Die Preisträger: Den 1. Preis erhielt Felix Frick (Schreinerei Demmler) für ein modernes Sideboard mit selbst entwickelter Türmechanik. Platz 2 ging an Elias Gilg (Schreinerei Rauh) für ein Möbel mit Barfunktion. Laura Holik (Schreinerei Sirch) belegte mit einem Design im Stil der 1950er-Jahre den 3. Platz. Eine Belobigung erhielt Roman Reichart (Schreinerei Herbein) für seinen Werkzeugschrank. Die Preise wurden durch Sponsoren wie die Firmen Klöpfer, Layer und Holz Greiter ermöglicht.

Text: FA/pm · Foto: Claus Tenambergen

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