
Bundesstützpunkt Eishockey in Füssen bis 2030 bestätigt
Über zwölf Millionen Euro investiert: Stadt will den Standort in den kommenden zehn Jahren weiter stärken
Füssen bleibt Bundesstützpunkt für den deutschen Eishockeysport: Das Bundesverwaltungsamt hat die Anerkennung des Standorts für den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) für den Zeitraum vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2030 verlängert. Nachdem bereits gestern der Bundesstützpunkt Curling für diesen Zeitraum bestätigt wurde, folgt damit eine weitere wichtige Nachricht für den Sportstandort Füssen.
„Das ist eine großartige Nachricht für Füssen und den Eishockeysport. Die Verlängerung bestätigt die Bedeutung unseres Standorts und bestärkt uns darin, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Füssen hat eine herausragende Eishockeytradition und wir wollen dafür sorgen, dass daraus auch eine starke Zukunft entsteht“, erklärt Erster Bürgermeister Maximilian Eichstetter.
Über zwölf Millionen Euro für leistungsfähige Sportstätten
In den vergangenen 6 Jahren hat die Stadt Füssen insgesamt bereits über zwölf Millionen Euro in die Bundesstützpunkt Arena, den Bundesstützpunkt Curling und die Sparkassen-Arena investiert. Damit wurden die Voraussetzungen für Training, Wettkämpfe und Veranstaltungen umfassend verbessert.
„Hinter diesen Investitionen steht ein klares Bekenntnis zum Sport. Wir schaffen moderne und sichere Bedingungen für unsere Vereine, für den Nachwuchs und für die Athletinnen und Athleten des Leistungssports. Gleichzeitig stärken wir Füssen als Veranstaltungsort und als Heimat des Eishockeys“, betont Eichstetter.
Weitere Entwicklung für die kommenden zehn Jahre geplant
Mit den bisherigen Investitionen ist die Entwicklung des Standorts noch lange nicht abgeschlossen. Für die kommenden zehn Jahre verfolgt die Stadt weitere Vorhaben, deren Umsetzung von entsprechenden Förderzusagen und einer gesicherten Finanzierung abhängt. Dazu zählt auch eine Vergrößerung der Arena, um künftig bessere Voraussetzungen für internationale Spiele des DEB und größere Veranstaltungen zu schaffen.
„Wir haben noch viel vor. Wir möchten dem DEB ermöglichen, mit internationalen Spielen noch stärker in Füssen präsent zu sein. Unser Ziel ist, Füssen wieder zu einem weithin sichtbaren Eishockey-Leuchtturm zu machen, in Bayern und mit Strahlkraft für ganz Deutschland. Dafür brauchen wir eine langfristige Perspektive und starke Partner“, so der Bürgermeister.
Dank an den DEB und alle Beteiligten
Ein besonderer Dank gilt dem Deutschen Eishockey-Bund und allen Verantwortlichen, insbesondere Herrn Künast und Herrn Schwarzenbrunner sowie allen Beteiligten, die den Standort unterstützen und weiterentwickeln. Auch gilt an ein grosser Dank an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom BSP, allen voran Marie Delarbre und Sven Steinhauer.
„Was die Verantwortlichen beim DEB und die vielen Menschen im Hintergrund für den Eishockeysport und für Deutschland leisten, ist großartig. Mit ihrem Einsatz ermöglichen sie sportliche Spitzenleistungen, fördern junge Talente und schaffen Perspektiven. Für dieses Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit danken wir ihnen sehr herzlich“, erklärt Eichstetter.
Text: FA/pm · Foto: Stadt Füssen



