
Gymnasium Füssen ausgezeichnet
115 Schulen sind „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“
„Wieviel Geld habe ich zur Verfügung und wofür gebe ich es aus?“, „Finanzen im Griff mit ‚pay now!‘ statt ‚buy now, pay later!‘”. Diese und weitere Aspekte beschäftigten Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Projektbearbeitungen. Laut Jugendstudie 2026 verunsichern steigende Preise, die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt und die zunehmende Jugendverschuldung die Heranwachsenden. Das diesjährige Wettbewerbsthema „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“ rückt den Wunsch von Schülerinnen und Schülern nach mehr finanzieller Bildung und Finanzkompetenz in den Fokus.
Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte anlässlich der Vergabe der Urkunden an 115 Schulen: „Junge Menschen interessieren sich stark für zentrale Zukunftsthemen wie Finanzen, nachhaltigen Konsum, Ernährung oder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Es freut mich, dass wieder zahlreiche Schulen engagiert mitgemacht und so kreative Ergebnisse erzielt haben. Als Verbraucherschutzminister ist es mir ein großes Anliegen, dass junge Menschen Alltagskompetenzen bereits in der Schule erwerben. Kinder und Jugendliche müssen so früh wie möglich auf die immer komplexer werdende Konsumwelt vorbereitet werden. Dazu leistet unser gemeinsames Programm ‚Partnerschule Verbraucherbildung Bayern‘ einen bedeutenden Beitrag.“
Die teilnehmenden Schulen reichten zu den Themen „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“ und „Werbetricks? Wir checken‘s!“ jeweils einen Medienbeitrag ein und dokumentierten, wie das Thema von den Schülerinnen und Schülern erarbeitet wurde. Eine der beiden Fragestellungen konnte alternativ durch ein freies Thema mit Verbraucherbezug ersetzt werden. Insgesamt werden dieses Jahr 115 Schulen ausgezeichnet – ein neuer Höchststand. 18 dieser Schulen erhalten zusätzlich eine Geldprämie.
Im Rahmen des Wettbewerbsthemas beschäftigten sich auch Grundschülerinnen und Grundschüler mit Geld als Tauschmittel, dem Taschengeldparagrafen oder fragten sich, ob Geld glücklich macht. Höhere Jahrgangsstufen verglichen etwa den Zinseszinseffekt bei Tagesgeld und Aktienfonds oder analysierten die Bedeutung von Risikostreuung, Rendite und Liquidität einer Geldanlage. Für die meisten Jugendlichen war es besonders wichtig zu erfahren, wie sie Schulden vermeiden und ihre Einnahmen und Ausgaben beispielsweise mithilfe der 50:30:20-Regel im Blick behalten können.
Mehr dazu unter www.partnerschule-bayern.de
Text: FA/pm



