
Brenner-Demo: Belastungen für das Ostallgäu so gering wie möglich halten
Landrat Bernd Stapfner hat sich im Vorfeld der am Samstag stattfindenden Demonstration auf dem Brenner und der in der Folge auch für das Ostallgäu befürchteten Verkehrsbelastung eng mit Polizei, Kommunen und Feuerwehren abgestimmt. Stapfner appelliert, zu diesen Zeiten „gar nicht zu fahren beziehungsweise die betroffenen Bereiche sehr weiträumig zu umfahren“. Wer unterwegs ist, solle aufgrund der erwarteten hohen Temperaturen genügend Getränke mitnehmen, rät er.
Da auf österreichischer Seite mit der Aktivierung der Dosierampeln und gegebenenfalls auch einer Blockabfertigung am Grenztunnel zu rechnen ist, muss insbesondere auf der A7 im Ostallgäu mit einem erheblichen Staugeschehen gerechnet werden. Neben Rückstaus auf der Autobahn droht dadurch vor allem im Raum Füssen und Nesselwang eine massive Verkehrsbelastung.
„Bereiten uns auf außergewöhnliche Verkehrslage vor“
Daher hat sich der Landkreis Ostallgäu bereits im Vorfeld der angekündigten Sperrungen eng mit dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, den betroffenen Kommunen und den Feuerwehren abgestimmt. Landrat Bernd Stapfner sagt: „Wir bereiten uns gemeinsam auf eine außergewöhnliche Verkehrslage vor. Unser Ziel ist es, im Bedarfsfall schnell und abgestimmt zu handeln und die Belastungen für die Menschen im Ostallgäu so gering wie möglich zu halten.“
Stapfner appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die Autobahn nach Möglichkeit nicht zu verlassen, um die Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner in den betroffenen Orten zu entlasten. „Wer nicht zwingend abfahren muss, sollte dies auch deshalb vermeiden, weil auf österreichischer Seite ohnehin kein Weiterkommen möglich ist“, erklärt Stapfner. Um den Menschen angesichts der zu erwartenden Verkehrslage die Möglichkeit zu geben, sich zu versorgen, sollen die ansonsten geltenden Durchfahrtsverbote an diesem Tag in Absprache mit der Polizei nicht vollzogen werden.
Text: LROAL



