
Lokales Traumazentrum
Klinik Füssen als solches zertifiziert
„Wir freuen uns, dass wir die hohen Anforderungen erfüllen, die an eine Zertifizierung als lokales Traumazentrum geknüpft sind“, betont Dr. Steffen Vennemann. Der Chefarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie an der Klinik Füssen weiß um die Bedeutung von geprüften Qualitätsstandards bei der Behandlung von Schwerstverletzten. „Hier müssen die unterschiedlichsten medizinischen Fachbereiche perfekt zusammenarbeiten und die Behandlungsabläufe minutiös abgestimmt sein“, hebt Vennemann hervor.
Die Auszeichnung wird von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) im Rahmen des Traumanetzwerks Deutschland vergeben. Voraussetzung ist ein umfassend geprüftes Versorgungskonzept für die Behandlung von Schwerverletzten. Zu den zentralen Anforderungen zählen eine rund um die Uhr besetzte Notaufnahme, die sofortige Verfügbarkeit eines unfallchirurgischen und anästhesiologischen Teams, klar definierte Abläufe in der Schockraumversorgung sowie eine leistungsfähige Intensivmedizin.
Darüber hinaus müssen moderne diagnostische Verfahren wie die Computertomographie jederzeit verfügbar sein. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die enge Einbindung in ein überregionales Traumanetzwerk, in dem die Versorgung von Patientinnen und Patienten je nach Verletzungsschwere abgestimmt erfolgt.
Text: FA/pm · Foto: Kreiskliniken OAL



