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Eine sanfte Methode gegen Schmerzen

Craniosakrale Therapie hilft gegen Verspannungen

Steffi Guggemos ist Osteopathin und hat seit fast einem Jahr ihre eigene Praxis. Weiterbildungen sieht die Osteopathin als unabdingbar an. Denn Wissen bedeutet gerade in ihrer Berufsgruppe auch gleichzeitig für ihre Patienten eine Schmerzlinderung. Erst vor kurzem hat sie ein längeres Seminar bei Frank Reinisch, einem der führenden Dozenten der international tätig ist, absolviert. „Es ging um die craniosakrale Therapie, die besonders die funktionelle Einheit zwischen Schädel und Kreuzbein hervorhebt. Als Osteopathin weiß ich, dass ein guter Ausgleich bei Dysfunktionen in der Schädelsphäre eventuell nur möglich ist, wenn wir diese in anderen Regionen des Körpers kompensieren, oder craniale Dysfunktionen anpassen“, erzählt sie.

Die craniosakrale Therapie ist aus der craniosakralen Osteopathie entstanden, die als „Osteopathy in the Cranial Field“ vom US-amerikanischen osteopathischen Arzt William Garner Sutherland begründet wurde und als craniosakrale Osteopathie fester Bestandteil der Osteopathie wurde. Das Konzept und die Wirksamkeit der craniosakralen Therapie wird zunehmend von der Wissenschaft unterstützt. Heute zeigen Studien, dass die craniosakrale Körperarbeit bei der Behandlung zahlreicher Gesundheitsprobleme wirksam ist. Eine Studie, die im Clinical Journal of Pain veröffentlicht wurde, ergab, dass die Craniosakral-Therapie bei der Behandlung von Nackenschmerzen bei Patienten wirksam ist. Andere neuere Forschungen haben ergeben, dass die Therapie unter anderem bei Gehirnerschütterungen, Rückenschmerzen, Fibromyalgie und Kopfschmerzen helfen kann.

„Die Craniosakral-Therapie ist in der Osteopathieausbildung und Studium ein fester Bestandteil. Es ist eine sehr komplexe Therapieform mit vielen verschiedenen Techniken, die man bei solchen Weiterbildungen intensivieren kann“, so Steffi Guggemos. „Dass kein Organ für sich alleine lebt, ist ganz verständlich. Sie sind durch die Faszien mit anderen Teilen verbunden und somit ständig in Bewegung, im Idealfall sollten sie immer harmonisch aufeinander abgestimmt sein. Diese lebensnotwendige Mobilität und Harmonie zu bewahren oder wiederherzustellen ist Ziel der craniosakralen Osteopathie“, sagt sie. Deshalb ist es auch wichtig, den Körper ganzheitlich zu betrachten. Mit der craniosakralen Therapie haben Steffi Guggemos und ihre Patienten gute Erfahrungen gemacht. „Die Therapie kann bei Schlafstörungen, Tinnitus, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen oder auch Migräne helfen“.

Praxis für Osteopathie · Steffi Guggemos
Kemptener Straße 129 · 87629 Füssen
Termine nach Vereinbarung unter der
Telefon: 01590 – 4699 989
www.osteopathiepraxis-steffiguggemos.de

Text: Sabina Riegger · Foto: privat

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