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Ein „Produkt aus der Region für die Region“

Die Vilser Privatbrauerei stellt ihre neueste Kreation vor: Das Lechweg Bier

Die Vilser Privatbrauerei wurde erst im Mai 2013 gegründet und hat bereits ein eigenes, regionales und qualitativ hochwertiges Bier entwickelt. Den Namen „Lechweg Bier“ trägt das nicht ohne Grund. Es ist Teil der Lechweg-Produkte und wurde deshalb dem Naturpark Lechweg und der Region Lechtal optimal angepasst.

Von der Idee, ein spezielles Bier für die Lechweg-Produkte zu brauen, bis hin zum fertigen Endprodukt dauerte es beim Lechweg Bier nicht lange. „Uns war klar, dass das Bier zum Lechweg passen muss, es sollte authentisch sein“, erläutert Georg Polster, Verantwortlicher für Marketing und Vertrieb bei Vilser Bergbräu. Eben dieses Konzept hat die Werbegemeinschaft Lech-Wege überzeugt, am 10. März wurde der Kooperationsvertrag unterschrieben. Es wurde ein Probesud hergestellt, der bereits so gut war, dass dieser direkt das Bier wurde. Es ist naturtrüb, durstlöschend und herb, also perfekt für Wanderer, die den Lechweg beschreiten. Außerdem passt es wunderbar in deren Rucksäcke – denn abgefüllt wird es in „Euro 0.33l Mehrweg“-Flaschen. Damit ist die Vilser Privatbrauerei die erste weltweit, die diese Flaschen verwendet.

Qualität und Regionalität
„Für das Lechweg Bier verwenden wir Hallertauer Aromahopfen,  dadurch bekommt es mehr Geschmack“, erläutert Moritz Richter, zweiter Braumeister der Vilser Privatbrauerei. „Außerdem wird ausschließlich ökologisch angebaute, bayrische Braugerste verwendet.“ Gebraut wird das Bier mit reinem Tiroler Quellwasser, es gibt also keine Wasseraufbereitung. Um schließlich auch noch das letzte Quäntchen Geschmack herauszuholen, wird das Lechweg Bier vier Wochen bei null Grad gelagert. „All das unterscheidet uns von Großbrauereien“, betont Richter.

Auch für Günter Salchner, Geschäftsführer der Regionalentwicklung Außerfern, kurz REA, spielt die Qualität eine wichtige Rolle. Das Lechweg Bier sei demnach eine „Marke, die von hochwertigen Produkten getragen wird“. Die verschiedenen Zutaten kommen aus der Region, die regionalen Landwirte und Gastronomen sollen bestmöglich von dem Endprodukt profitieren. Salchners Wunsch ist es, dass der Lechweg mit Hilfe der verschiedenen Lechweg-Produkte einen gewissen Kult-Status bekommt, einzigartig wird.

Bei der Entwicklung des Lechweg Bie-res spielte auch das Design des Flaschenetiketts eine Rolle. Entworfen hat das Nadine Koop vom Gestaltungsbüro Koop. Das Etikett besteht aus Naturpapier, passend zum Lech, und durch das außergewöhnliche Aussehen soll die Aufmerksamkeit der Verbraucher erregt werden. Von dieser Strategie ist auch Georg Polster überzeugt, der das Etikett als „absolutes Novum“ bezeichnet. Juliane Rode, Projekt-Managerin des Lechweges, erläutert weiter, dass alle Lechweg-Produkte ein ähnliches Design haben werden. Dadurch erhalten sie Wiedererkennungscharakter. Und das wurde bereits bei weiteren Lechweg-Produkten umgesetzt. So gibt es bereits Lechweg-Käse, -Wurst, -Gin und -Seife. Rodes Ziel ist es, dass ein Wanderer, während er den Lechweg beschreitet, komplett mit Lechweg-Produkten ausgestattet ist.

Der Wohlfühl-Faktor der Region soll durch die Produkte gesteigert werden, wodurch der Gast zum Wiederkommen animiert wird. „Die Lechweg-Produkte runden die Marke Lechweg ab und werten sie auf“, ist sich Günter Salchner sicher. Und auch die Vilser Privatbrauerei profitiert von der Kooperation, denn das Lechweg Bier verkauft sich durch die Marke besser, erhält eine Geschichte. Ab dem 1. Mai wird das Lechweg Bier bereits im Brauerei Gasthof „Schwarzer Adler“ in Vils von Jutta Hensel verkauft. Genießen kann man es dann entweder vom Fass oder in der Flasche.

Text: Katja Sontheim · Bilder: Sabina Riegge

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