
Zugänge für Uli Pickls Wirtshausbühne
Starke Verjüngung durch Barbara Lutz und Christoph Schölch
Bei der letzten Aufführung der Komödie „Weiberwirtschaft“ am Donnerstag, 9. Juli, 20 Uhr, im Schlossbrauhaus spielten sie noch nicht mit: Barbara Lutz und Christoph Schölch. Der Füssener Theatermacher Uli Pickl hat seine Wirtshausbühne mit den beiden Neuzugängen deutlich verjüngt.
Die 23-jährige Bürokauffrau Lutz aus Schwangau und der 34-jährige Berufskraftfahrer Schölch aus Roßhaupten proben bereits intensiv für Pickls Dreiakter „Das Glück kommt durch die Hintertür“. Bei den ersten Proben haben beide bewiesen, dass ihnen ihre Rollen liegen.
Die Neuinszenierung des ersten Stücks aus der Feder von Pickl, das 2007 uraufgeführt wurde, feiert am Donnerstag, 30. Juli, 20 Uhr, im Schlossbrauhaus Schwangau Premiere. Die Zuschauer im von Andreas Helmer geführten Haus am Gipsmühlweg werden im großen Saal mit Theaterbühne ab 17.30 Uhr bedient.
Barbara Lutz spielt die selbstbewusste Bauerntochter Mara. „Die Rolle passt zu mir. Ich kann mich in die Mara hineinversetzen, die ihrem Vater gegenüber selbstbewusst auftritt“, erklärt die Schauspieldebütantin. Montags und freitags fährt sie zu den Proben ins Haus Hopfensee, das zwar noch eine Baustelle ist, was die Probenarbeit aber nicht beeinträchtigt.
Christoph Schölch übernimmt die Rolle des intriganten Bürgermeisters Stiefelhund, der seit Jahren mit List und Tücke mit Bauer Pechstein um wertvolle Grundstücke streitet. „Ich werde auch vom erfahrenen Darsteller Gottfried Schmid-Lindner, der ebenfalls in Roßhaupten wohnt, beim Einstudieren der Szenen unterstützt“, freut sich der Debütant. „Weil wir seit 2025 in Schwangau spielen, bot es sich an, gezielt nach spielfreudigen Talenten zu suchen, die auf der anderen Seite des Lechs zu Hause sind“, erklärt Pickl.
Die erste Spielsaison im Schlossbrauhaus hatte seiner Wirtshausbühne vor einem Jahr großen Publikumserfolg gebracht. Das Programm findet nun seine Fortsetzung mit dem Dreiakter, in dem Pickl selbst in einer großen Rolle auftritt.
Text: pm / FA · Foto: Werner Hacker



