
Bunz – Ein Unternehmen mit Blick auf Nachhaltigkeit
Was 1987 mit einem einzigen Lastwagen begann, ist heute ein Unternehmen mit vier hochmodernen Waschanlagen und knapp 200.000 gewaschenen Fahrzeugen pro Jahr. Thomas Bunz, Geschäftsführer und Inhaber, hat aus einer Notwendigkeit ein erfolgreiches Unternehmen gemacht – und nebenbei ein eigenes Kassensysteme entwickelt Thomas Bunz kaufte 1987 seinen ersten LKW. Weitere Nutzfahrzeuge und Bagger folgten. . Der Kauf einer ehemaligen Lackiererei in der Pfänderstraße in Lindenberg war der Startschuss. Am 17. Juni 1993 eröffnete das erste Waschparadies Bunz: eine Waschstraße, zwei Selbstbedienungsboxen und eine LKW-Garage. Elf Mitarbeiter – neun im Fuhrunternehmen, zwei an der Waschstraße. Im ersten Jahr rollten bereits 21.000 Fahrzeuge durch die Anlage. Was als Nebenerwerb gedacht war, entwickelte sich schnell zum Hauptgeschäft.
Expansion mit System
2002 folgte Kaufbeuren mit einer 33 Meter langen Waschstraße. Heute verfügt der Standort über sechs SB-Plätze und eine 1.000 Quadratmeter große, überdachte Saug- und Pflegehalle – für wetterunabhängige Autopflege das ganze Jahr über. 2007 kam Wangen dazu: 36 Meter Waschstraße, sechs SB-Boxen und mittlerweile 27 kostenlose Staubsaugerplätze. „Kostenlos“ – das ist ein Wort, das Thomas Bunz ernst nimmt. Auch Mattenreiniger stehen den Kunden gratis zur Verfügung. 2004 entwickelte er sein eigenes Kassensystem für Waschstraßen – zunächst für den Eigenbedarf, später zum Verkauf an andere Betriebe. Aus der Eigenentwicklung entstand ein separates Unternehmen, das sich auf Kassensysteme spezialisiert hat. 2016 war der Unternehmer bundesweit Vorreiter: Als einer der Ersten führte er Bezahlautomaten ein – mit EC- und Kreditkartenfunktion sowie Kundenkartensystem. „
Füssen: Die jüngste Anlage mit Wohlfühlfaktor
2024 übernahm der Lindenberger eine bestehende Waschanlage in Füssen – und baute sie komplett um. Aus zehn Staubsaugerplätzen wurden 23, alle überdacht und kostenlos nutzbar. Die neue Halle macht die Innenreinigung wetterunabhängig möglich. Bezahlt wird am Automaten – kontaktlos. Fünf Mitarbeiter kümmern sich am Standort Füssen um die Fahrzeuge.
Nachhaltigkeit im Schaum
Umweltschutz ist für den Unternehmer kein Marketing-Gag, sondern Betriebsphilosophie: Alle vier Anlagen erzeugen rund 60 Prozent ihres Stroms selbst. Die Waschmittel sind vollständig biologisch abbaubar. Und das verwendete Wasser? „90 Prozent bereiten wir biologisch auf und verwenden es wieder“, erklärt der Geschäftsführer. Die Technik ist State of the Art: Sensoren messen jedes Fahrzeug millimetergenau, hochwertige Waschtextilien schonen den Lack, spezielle Versiegelungen bieten Langzeitpflege. „Wir arbeiten mit den modernsten Maschinen, die derzeit auf dem Markt sind.“
Der Erfolg liegt im Detail
Knapp 200.000 Fahrzeuge werden pro Jahr an allen Standorten gewaschen. Was ist das Erfolgsrezept? Thomas Bunz lächelt: „Unser Motto ist, immer etwas mehr zu tun, als erwartet wird. . 19 Mitarbeiter arbeiten mittlerweile für das Familienunternehmen.



