
Beschleunigter Wohnungsbau
Bürgermeisterinnen und Bürgermeister informieren sich über „Bau-Turbo“
Auf Einladung der Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker und des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke haben sich Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Ostallgäu über den sogenannten „Bau-Turbo“ informiert. Auf Initiative von Stracke war der Bayerische Bauminister Christian Bernreiter ins Ostallgäu gekommen, um den „Bau-Turbo“ aus der Perspektive des Freistaats zu beleuchten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Landratsamt stand die Frage, wie die seit dem 30. Oktober 2025 geltenden vereinfachten rechtlichen Grundlagen für das Bauen in den Kommunen angewendet werden können. Praxisbeispiele aus Bayern und dem Ostallgäu veranschaulichten die neuen Anwendungsmöglichkeiten.
Der „Bau-Turbo“ ist die Kurzbezeichnung für das „Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“. Dazu erhalten die Gemeinden mehr Spielraum, um Wohnungsbauprojekte zu ermöglichen. So kann zum Beispiel erleichtert von Regelungen eines Bebauungsplanes befreit werden. Außerdem ermöglicht der „Bau-Turbo“ mehr Flexibilität bei der Zulassung von Bebauung im Innenbereich und bei Abweichungen von planungsrechtlichen Vorschriften. Voraussetzung ist immer, dass die Gemeinde zustimmt und das Vorhaben mit ihren städtebaulichen Zielen und Vorstellungen vereinbar ist.
Text: FA/pm · Foto: Landkreis Ostallgäu/Stefan Leonhart



