
Zahnmedizin als Familientradition
Praxis Dr. med. dent. Nikolaus Beck
In drei Jahren wird Michael Beck sein Zahnmedizinstudium abgeschlossen haben und damit die vierte Generation seiner Familie repräsentieren, die sich der Zahnmedizin widmet. Eine Seltenheit – und ein Glücksfall, wie sein Vater findet. „Es ist heute eine absolute Seltenheit, dass Kinder den gleichen Beruf ergreifen wie ihre Eltern. Umso mehr freue ich mich darüber“, sagt Dr. med. dent. Nikolaus Beck und lächelt. Der Füssener Zahnarzt weiß, wovon er spricht: Auch er selbst wurde nicht gedrängt, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten.
Die Entscheidung fiel früh und aus eigenem Antrieb. Schon als Grundschüler stand für Nikolaus Beck fest: Ich will Zahnarzt werden. „In der Kemptener Straße, wo mein Vater zusammen mit meinem Großvater seine Praxis hatte, bin ich öfters ins Labor gegangen und habe gegipst“, erinnert er sich. Das Praxislabor war immer direkt im Haus – eine enge Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker, Tür an Tür. „Diese gemeinsame Schiene habe ich beibehalten“, erzählt der gebürtige Münchner.
Auch heute sind er und sein Zahntechniker ein eingespieltes Team. „Alles made in Germany zum Wohle des Patienten und für beste Qualität.“ Um die Wartezeit aufs Studium sinnvoll zu nutzen, absolvierte Dr. Nikolaus Beck eine Ausbildung zum Zahntechniker. „Das verschaffte mir einen fundierten, praktischen Einblick in die Herstellung von Zahnersatz, was mir später im Studium deutlich weiterhalf.“ Zunächst begann er ein Studium der Humanmedizin. „Ich wollte ursprünglich Kieferchirurg werden, dafür hätte ich beide Studiengänge gebraucht.“ Doch als er einen Studienplatz für Zahnmedizin erhielt, musste er sich entscheiden. „Ich wählte Zahnmedizin und habe es bis heute nicht bereut.“
Martin Beck: Vom Eishockey-Star zum Zahnarzt
Als Dr. Nikolaus Beck in die Praxis seines Vaters einstieg, war dieser 60 Jahre alt. Dr. Martin Beck junior hatte 1974 seine eigene Praxis eröffnet, weil die Räume seines Vaters, Martin Beck senior, zu klein geworden waren. Er kaufte das Hotel Luitpold in der Von-Freyberg-Straße 7. „Viele Patienten erzählen mir noch heute, dass sie dort ihre Geburtstage oder Hochzeiten gefeiert haben, genau dort, wo jetzt unsere Behandlungsräume sind“, schmunzelt Dr. Nikolaus Beck. Bevor Dr. Martin Beck junior Zahnarzt wurde, hatte er bereits eine beeindruckende Karriere als Eishockeyspieler hinter sich. Er war Teil der deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina d‘Ampezzo. Nach seiner aktiven Zeit als Sportler widmete er sich ganz der Zahnmedizin und legte damit einen weiteren Grundstein für eine Familientradition.
Vertrauen zwischen den Generationen
Die Zusammenarbeit mit seinem Vater beschreibt Beck als „super“. „Er hat mich einfach machen lassen, mich nicht eingeschränkt. Ich konnte so arbeiten, wie ich es im Studium gelernt hatte. Und wenn ich Fragen hatte, stand er jederzeit zur Verfügung.“ Seit 32 Jahren praktiziert Dr. Nikolaus Beck nun als Zahnarzt. Ans Aufhören denkt er nicht. Im Gegenteil: „Wir sind mittlerweile drei Zahnärzte in der Praxis: Dr. med. dent. Mario Reiners und Zahnarzt Daniel Klein. Beide sind hervorragend und haben sich in verschiedenen Fachbereichen spezialisiert.“

Heute arbeiten 20 Mitarbeiter in der Praxis. „Wir bieten das gesamte Spektrum der modernen Zahnmedizin an“, betont Dr. Beck. „Unser eingespieltes Team verfügt über hohes Fachniveau in allen Bereichen.“ Ein besonderer Vorteil: Alle Fachgebiete und Arbeitsschritte können „aus einer Hand“ in Anspruch genommen werden – von der serviceorientierten Prophylaxe über den Erhalt erkrankter Zähne bis zu hochwertigem Zahnersatz aus eigenem Dentallabor und einem exklusiven Prophylaxe-Zentrum im ersten Stock, das in dieser Form einzigartig ist und ausschließlich präventive Behandlungen anbietet.
Digital in die Zukunft
Die Zahnmedizin wandelt sich, wird digitaler. „Es ist spannend zu sehen, was Michael an neuem Wissen aus dem Studium mitbringt“, sagt sein Vater. „Wir wollen uns weiterentwickeln, zum Wohle unserer Patienten. Das digitale Abscannen der Zähne etwa bringt uns weiter.“
Michael Beck hat sein Physikum bereits erfolgreich bestanden und wird in drei Jahren sein Zahnmedizinstudium in Krems an der Donau abschließen. Dann will er in die Praxis einsteigen und sich auf Implantate und Ästhetik spezialisieren. „Ich habe keine Angst davor, die Praxis eines Tages zu übernehmen“, sagt der 23-Jährige selbstbewusst. „Ich freue mich riesig darauf, gemeinsam mit meinem Vater in der Praxis zu arbeiten und von seinem wertvollen Wissen zu profitieren. Es ist mir ein großes Anliegen, mich kontinuierlich weiterzubilden und die Familientradition fortzuführen.
In Zukunft werden viele unserer Patienten von der vierten Generation der Familie Beck betreut, und einige von ihnen kennen die Praxis schon seit ihrer Kindheit bei Dr. Martin Beck senior.“
Von-Freyberg-Str. 7 · 87629 Füssen
Tel. 0 83 62 – 40 54 · praxis@dr-nikolaus-beck.de
www.dr-nikolaus-beck.de
Text: Sabina Riegger · Foto rie (1), privat



