
Bayern unterstützt Ostallgäu
Schlüsselzuweisungen in Höhe von über 43,1 Millionen Euro
Das Ostallgäu mit seinen 45 Kommunen erhält 2026 Schlüsselzuweisungen von über 43,1 Millionen Euro – Landkreis und Gemeinden werden dabei gleichermaßen mit jeweils gut 21,5 Millionen Euro unterstützt. Alle Gemeinden im Ostallgäu profitieren: Füssen erhält mit rund 3,4 Millionen Euro den größten Betrag, gefolgt von Obergünzburg mit rund 2 Millionen und Seeg mit 1,146 Millionen Euro. Auch alle weiteren Städte und Gemeinden im Landkreis werden gestärkt und können mit den zusätzlichen Mitteln wichtige Vorhaben voranbringen.
„Auch in Zeiten steigender Kosten gilt: Unsere Kommunen können sich auf den Freistaat Bayern verlassen“, betont Landtagsabgeordneter Andreas Kaufmann. „Doch auch die Kommunen sind von den Kostenexplosionen betroffen. Deswegen werden die Schlüsselzuweisungen weiter erhöht – damit unsere Kommunen ihre Aufgaben erfüllen und in die Zukunft investieren können, etwa in Kinderbetreuungsangebote von der KiTa bis zur Ganztagesbetreuung.“ Landesweit stehen 2026 rund fünf Milliarden Euro zur Verfüguang – 131 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Mittel sind der größte Einzelposten von insgesamt 12,83 Milliarden im kommunalen Finanzausgleich. Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hat die aktuellen Schlüsselzuweisungen kürzlich bekannt gegeben.
Die Schlüsselzuweisungen können frei verwendet werden und sind neben eigenen Steuereinnahmen eine wichtige Einnahmequelle. „Wir stärken damit die kommunale Selbstverwaltung und ermöglichen passgenaue Angebote vor Ort“, erklärt Kaufmann. Besonders erfreulich: Bayerische Kommunen erhalten zusätzlich rund 3,9 Milliarden Euro aus dem Bundesinfrastruktur-Sondervermögen zur Finanzierung kommunaler Investitionen. Davon werden zwei Milliarden als kommunales Investitionsbudget bereitgestellt. Aufs Ostallgäu entfallen dabei 22,35 Millionen Euro für förderfähige Projekte.
Text: FA/pm



