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Hochwasser: Aktuelle Lage im Ostallgäu

Auch in Teilen des Ostallgäus führten die Regenmengen zu Überschwemmungen. Besonders betroffen war der mittlere und nördliche Landkreis von Buchloe bis Biessenhofen. Dabei kam es zu Straßenüberflutungen und Wassereinbrüchen in Gebäuden, jedoch wurden keine Personenschäden bekanntgegeben.

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„Wir haben das große Glück, dass wir nicht ganz so stark betroffen sind, wie andere Landkreise im Allgäu und in Bayern“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. „Das ermöglicht es uns, diesen Regionen helfend zur Seite zu stehen.“

Das Unterallgäu hatte um Unterstützung beim Hochwassereinsatz in Babenhausen gebeten. Nach Rücksprache mit Kreisbrandrat Markus Barnsteiner wurden dafür mehrere Fahrzeuge der Feuerwehren Buchloe, Füssen, Obergünzburg, Marktoberdorf, Unterthingau und Obergermaringen zur Verfügung gestellt. Die Führung der Einheit wurde von Kreisbrandinspektor Martin Singer und Kreisbrandmeister Mike Ledig übernommen.

Rund 250 Feuerwehreinsätze im Landkreis

Die Feuerwehren im Ostallgäu waren zwischen Freitagnachmittag und Sonntagabend bei etwa 250 Einsätzen aktiv. Innerhalb dieses Zeitraums arbeiteten die Abschnittsführungsstellen in Obergünzburg und Buchloe ununterbrochen für rund 24 Stunden, um die Einsatzstellen in den Gemeinden zu koordinieren, die bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Allgäu gemeldet wurden. Etwa 35 Feuerwehren und ungefähr 800 Feuerwehrleute waren insgesamt an den Einsätzen beteiligt.

Wetterlage wird weiterhin beobachtet

Da aktuell in weiten Teilen des Landkreises wieder Regen einsetzt, ist punktuell erneut mit Starkregenereignissen zu rechnen.

„Wir beobachten die aktuellen Wetter- und Hochwasserprognosen sehr genau und in enger Abstimmung mit der ILS Allgäu, damit wir auf Lageänderungen kurzfristig reagieren können“, sagt Zinnecker.

Weitere Hochwasserinformationen liefern die Internetseiten des Deutschen Wetterdienstes, des Bayerischen Landesamtes für Umwelt oder Warn-Apps wie NINA.

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