LokalesPolitik

Gesundheitsminister Holetschek informiert sich in Füssen über Probleme der Pflegedienste

„Auch mir als Gesundheitsminister gefällt die Situation nicht“

Der Gesundheitsminister von Bayern, Klaus Holetschek, besuchte vor kurzem die Stadt Füssen, um zusammen mit Bürgermeister Maximilian Eichstetter rund 20 Vertreterinnen und Vertreter von Pflegediensten zu treffen. Dabei wollte er erfahren, wo es im Bereich der Pflege Verbesserungsbedarf gibt. Mit großem Interesse hörte er sich ihre Anliegen an und versicherte, dass er die Situation durch verschiedene Maßnahmen verbessern möchte.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek nahm sich in Füssen viel Zeit, um sich mit Vertretern der Pflegedienste auszutauschen.

Eine derzeitige Herausforderung für Pflegedienste besteht im Fachkräftemangel, dem Mangel an adäquatem Wohnraum für Mitarbeiter, übermäßigen Dokumentationsanforderungen sowie einer allgemeinen Bürokratisierung. In einem Gespräch hörte sich Holetschek aufmerksamen die Anliegen der Pflegedienstvertreter aufmerksam an und sagte: „Auch mir als Gesundheits- und Pflegeminister gefällt die Situation nicht.“

Ein Teilnehmer der Diskussionsrunde äußerte sich zu den mühsamen Dokumentationspflichten und betonte, dass die Pflegekassen den Pflegediensten kein Vertrauen entgegenbringen: „Wir müssen alles durch Dokumentation beweisen.“ Wichtig ist Holetschek, dass die Prüfungen nicht als Misstrauen empfunden werden. „Sie müssen auf Augenhöhe passieren.“

Holetschek strebt im Allgemeinen danach, die Bürokratie abzubauen. „Wir müssen Korridore schaffen, Leitplanken einziehen und die Pflegedienste dann arbeiten lassen.“ Auf die Aussage eines Teilnehmers, dass es mit der Streichung von ein paar Formularen nicht getan sei, antwortete der Gesundheitsminister: „Ich werde mich massiv für eine große Lösung zur Entbürokratisierung in der Pflege einsetzen.“

Fotos: Stadt Füssen

Verwandte Artikel

Das könnte Dich auch interessieren
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Nacht der Musik 2024