Essen & TrinkenLeben

Ein Stück Natur genießen

Regional, lecker und 100% Bio

Wenn Herbst und Winter vor der Tür stehen, darf gerne auch mal das ein oder andere deftige Gericht auf dem Teller landen. Denn Wild ist nicht nur lecker, sondern auch die wohl klimafreundlichste Art Fleisch zu genießen. Wildfleisch ist beliebt: Mehr als 60 Prozent der Deutschen greifen mindestens einmal pro Jahr zu Hirsch, Wildschwein & Co.. Das ist doppelt erfreulich, denn Wildbret ist gesund und nachhaltig.

Der Verzehr von Wildbret bringt einige Vorteile mit sich und leistet obendrein einen Beitrag zum Klimaschutz. Denn nicht nur, dass die Natur selbst der natürlichste und vor allem artgerechteste Lebensraum für die Tiere darstellt, auch Futter ist hier reichlich vorhanden. Somit muss hierfür kein Transport mit großem CO2-Ausstoß stattfinden.

Dasselbe gilt für Schlacht- und Transportwege, auf denen die Tiere großem Stress ausgesetzt werden. Auch dieser entfällt bei Wild aus der heimischen Jagd, da die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung erlegt werden. Zu der natürlichen und regionalen Herkunft kommt hinzu, dass das Fleisch von Wildschwein, Reh- und Rotwild aus dem heimischen Wald auch geschmacklich überzeugt.

Wildtiere führen ein artgerechtes Leben in der freien Natur, ernähren sich natürlich und bewegen sich viel. Dies wirkt sich positiv auf die Fleischqualität aus. Wildbret liefert viele ungesättigte Fettsäuren. Reh und Hirsch sind sogar ähnlich gesund wie Lachs. Ihr Fleisch enthält wichtige Omega-3-Fettsäuren, viel Vitamin B und Mineralstoffe wie Selen, Eisen und Zink. Dank des hohen Muskelanteils ist es saftig und cholesterinarm.

Die Jagd trägt dazu bei, den Wald im Gleichgewicht zu halten. Denn vor allem Rehe und Hirsche können die Artenzusammensetzung im Wald verändern, da ihnen viele Triebe junger Bäume als Futter dienen. Sind die Wildbestände zu hoch, hat dies Einfluss auf die Artenvielfalt.

Text: Sabina Riegger / pm

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