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6,7 Millionen Euro für „Allgäuer Moorallianz“ bis 2030

Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke, die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Sabine Riewenherm, und der Bayerische Staatsminister Thorsten Glauber haben zum Auftakt der Verlängerung des Naturschutzgroßprojekts „Allgäuer Moorallianz“ Renaturierungsmaßnahmen im Schwindenmoos bei Marktoberdorf (Bayern) besichtigt. Das Leuchtturmprojekt, das im Bundesförderprogramm „chance.natur“ mit insgesamt rund 14 Millionen Euro aus Bundesmitteln finanziert wird, geht für weitere acht Jahre in die Verlängerung. Das Schwindenmoos ist eines von zahlreichen Mooren im Vorland zwischen Alpenrand und Endmoränen in den Landkreisen Oberallgäu und Ostallgäu, die im Rahmen des Projektes wiedernässt werden. Das seit 2009 laufende, 13 811 Hektar umfassende Naturschutzgroßprojekt „Allgäuer Moorallianz“, gehört zu bislang 84 Vorhaben, die der Bund im Rahmen des Programms „chance.natur – Bundesförderung Naturschutz“ gefördert hat bzw. fördert. Die Bundesförderung besteht seit 1979. Seitdem wurden mehr als eine halbe Milliarde Euro an Bundesmitteln für die Sicherung und Entwicklung bundesweit bedeutsamer Landschaftsausschnitte mit einer Gesamtfläche von rund 4.000 Quadratkilometern bereitgestellt. Das Bundesförderprogramm „chance.natur“ hat zum Ziel, die herausragenden repräsentativen Landschaften Deutschlands zu fördern und zu sichern, wenn akute Gefährdungen vorliegen und weitere zentrale Förderkriterien wie Großflächigkeit, Naturnähe, Repräsentanz und Beispielhaftigkeit erfüllt werden.

Text: pm/FA

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