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22 Tonnen Lebensmittel gerettet – Food-Sharing-Station des Füssener Jugendtreffs bereits voller Erfolg

Bereits 22 Tonnen Lebensmittel wurden seit Gründung des Foodsaver-Bezirks Füssen/Pfronten vor eineinhalb Jahren vor dem Wegwerfen bewahrt. Diese beeindruckende Bilanz zieht der Leiter des Jugendtreffs, Stefan Splitgerber. Möglich gemacht haben dies Ehrenamtliche, sogenannte Foodsaver, die bei Supermärkten Lebensmittel abholen, die die Verbrauchermärkte ansonsten wegewerfen müssten, sie sammeln und Bürgern gratis zur Abholung anbieten. Im Foodsaver-Bezirk Füssen/Pfronten existieren zwei Abholstationen, sogenannte Fairteiler-Stationen: eine in Eisenberg, die andere im Jugendtreff der Stadt Füssen.

Die Idee zu der Aktion hatte Madeleine Ettinger 2019 beim Jugendpolitischen Stammtisch im Jufo vorgetragen. Das Team des Jufo war davon sofort begeistert und unterstützte das Projekt von Anfang an. „Der Grundgedanke unserer Lebensmittel-Fairteiler-Station war und ist, Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu retten und damit der immensen Lebensmittelverschwendung vorzubeugen“, sagt Splitgerber. Dass die Füssener und Pfrontener Foodsaver binnen eineinhalb Jahren 22 Tonnen Lebensmittel vor dem Wegwerfen retten würden, hätte sie beim Projektstart nicht für möglich gehalten, ergänzt Ettinger.

Splitgerber und sein Team bieten die Lebensmittel nicht nur Bürgern, sondern auch den Jugendlichen an. So gibt es im Jufo immer gratis Obst und häufig Leckereien, die aus den geretteten Lebensmitteln gemacht wurden. „Die Muffins sind besonders gefragt bei unseren jugendlichen Besuchern“, sagt Splitgerber.

Die Fairteiler-Station im Jufo (Zugang über den Hof) hat jeweils montags, dienstags, mittwochs und freitags von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Das Jufo bittet darum, die Aushänge vor der Fairteiler-Station zu beachten.

Text/Bild: PM Stadt Füssen/Archiv

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