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m&i-Klinikgruppe Enzensberg unterstützt die deutsche Reha-Forschung der DGOU

5.000 Euro für drei Wissenschaftler:innen aus Oldenburg und Groningen (Niederlande)

Seit knapp 40 Jahren steht die m&i-Klinikgruppe Enzensberg für medizinische und therapeutische Rehabilitation auf höchstem Niveau. Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat sie es sich daher zur Aufgabe gemacht, Wissenschaftler:innen bei deren Rehabilitationsforschungen finanziell zu unterstützen. Der Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung, der jedes Jahr von der DGOU auf dem größten europäischen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie verliehen wird, ist mit 5.000 Euro dotiert.

In diesem Jahr konnten Annet Wijnen (Groningen/Oldenburg), Dr. Gesine Seeber (Groningen/Oldenburg) und Dr. Martin Stevens (Groningen) die Jury von ihrer Arbeit überzeugen. Die Wissenschaftler analysierten in ihrer Abhandlung „Wirksamkeit der Rehabilitation für Patienten im erwerbsfähigen Alter nach einer Hüfttotalendoprothese (HTEP)“ die Unterschiede der Regelversorgung in den Niederlanden und in Deutschland. Die Rehabilitation nach deutschem Modell führt zu einem deutlich besseren Ergebnis im Hinblick auf die Zufriedenheit nach Erstimplantation einer Hüftendoprothese nach 12 Wochen. Darüber hinaus wird eine schnellere Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess erreicht. Die Studie zeigte zudem auf, dass die medizinische Regelversorgung in Deutschland besser ist als in unserem Nachbarland. Die niederländische Basiskrankenversicherung deckt die Kosten für physiotherapeutische Behandlung nach Implantation einer HTEP nicht ab, eine entsprechende Zusatzversicherung muss abgeschlossen oder die Behandlung privat bezahlt werden.

„Ich bin der m&i-Klinikgruppe Enzensberg sehr dankbar, dass sie uns jedes Jahr finanziell unterstützt. Mit dem Geld ist es den Preisträgern möglich, ihre Studien bzw. Forschungen voranzutreiben und somit die Medizin und Therapie in der Rehabilitation stets auf dem neuesten Stand zu halten“, ergänzt der Generalsekretär der DGOU, Prof. Dr. Bernd Kladny.

Text: FA/pm

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