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Fest etabliert in Füssen

Das Nachhilfeinstitut „Fun@School“ bietet seit 15 Jahren professionelle Hilfe für mehr Erfolg in der Schule

Nachdem manche seiner Bekannten Accursio Carlino damals wegen seiner Entscheidung, das Risiko der beruflichen Selbstständigkeit einer möglichen sicheren Anstellung vorzuziehen, für verrückt erklärten, müssen sie nun wohl Abbitte leisten. Immerhin scheint es 15 Jahre nach der Gründung seines Nachhilfeinstituts „Fun@School“ so, als ob sich der Füssener fest damit in der Lechstadt etabliert hat. Der Name des Instituts spiegelt denn auch genau das wider, was Carlino und seine Frau Martina allen Schülern, die den Unterricht bei ihnen und den Honorarkräften der Lerneinrichtung in der Kemptener Straße 2 besuchen, vermitteln möchten, nämlich: „Spaß in und an der Schule.“ Schließlich sei dies der Schlüssel dafür, „Schülerinnen und Schülern, die in den Notenkeller gerutscht sind und sich nicht mehr motivieren können, durch strukturierte und motivierende Arbeit wieder Freude am Lernen“ zu bereiten.

Anderen bei schulischen Problemen hilfreich unter die Arme zu greifen, hat sich Carlino immerhin auch schon lange vor Fun@School auf die Fahne geschrieben, als er gegen Ende seiner eigenen Schulzeit begonnen hatte, Kindern von Bekannten in den verschiedensten Fächern Nachhilfe zu geben und dann während seines Studiums an der Universität Passau als Nachhilfelehrer in einem Institut tätig war. Jungen Menschen somit auf die Sprünge zu helfen, nicht nur bessere Noten in der Schule zu bekommen, sondern letztlich auch ihr Selbstvertrauen zu steigern sowie ihren eigenen Lebensweg zu finden, stellt für ihn heute den Hauptantrieb seines Berufes dar, den er gleichzeitig als „meine Berufung“ ansieht. Daher macht er sich nach wie vor mit viel Leidenschaft und „einem klar definierten Konzept“, das sich aus einer Kombination von hochprofessioneller Fachkompetenz mit großer Erfahrung und viel Einfühlungsvermögen zusammensetzt, daran, Schülern aller Schularten Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Auf die persönlichen, individuellen Lernbedürfnisse seiner Schüler und schülerinnen zugeschnitten, unterrichtet Carlino dabei selbst in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch, während seine Frau Martina überwiegend Mathematik und Englisch lehrt. Darüber hinaus kann man in den drei Räumen, in denen Präsenzunterricht stattfindet sowie einem zusätzlichen, eigens eingerichteten Raum für Online-Unterricht auch Nachhilfe in weiteren Fächern wie Französisch oder Physik erhalten, wobei immer eine bestimmte Arbeitsstruktur eingehalten wird.

Das Institut auf diese Weise führen könnten er und Martina Carlino indes nicht zu zweit, weshalb Accursio Carlino „meinem kleinen, feinen Team sehr dankbar“ ist, vor allem auch in der jüngeren Vergangenheit „die große Herausforderung“ der Corona-Pandemie sehr gut gemeistert zu haben. Dadurch könne man „im Durchschnitt wöchentlich 120 bis 140 Schüler“ aus der ganzen Region betreuen, Währenddessen besuchen das Institut nicht ausschließlich Schüler mit Lern- oder Notenproblemen, sondern auch solche, „die schon sehr gut sind, aber sich in bestimmten Bereichen noch verbessern wollen.“ Carlino freut sich demzufolge, dass er und sein Team „auch immer wieder Schüler auf ihrem Weg zu einem Einser-Abschluss begleiten dürfen.“ Wie bei allen anderen auch, wurden deren Wissensstand dabei zunächst im Rahmen einer Schnupperstunde analysiert sowie in der Folge die jeweiligen Defizite angesprochen, um das weitere Vorgehen ins Auge zu fassen, unterstreicht Carlino und sagt: „Wir stellen uns auf die individuellen Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler ein.“ Das Angebot von „Fun@School“ erschöpft sich dabei nicht bloß auf die begleitende Betreuung während des Alltags eines Schuljahres durch regelmäßigen Unterricht, sondern umfasst auch Angebote zur gezielten Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen an den verschiedenen Schulen.

Mit seiner Philosophie, Schülern die Lust und den Spaß am Lernen zu vermitteln und sie dadurch zu motivieren, ihren eigenen beruflichen Weg zu finden, hat „Fun@School“ in den vergangenen 15 Jahren unzähligen jungen Menschen zu mehr Selbstvertrauen verholfen. „Wenn man heute manchmal sieht, was aus dem einen oder anderen früheren Schüler geworden ist, fühlt man sich schon ein bisschen stolz“, betont der leidenschaftliche Unterstützer und Lehrer Carlino, der laut eigener Aussage als pubertierender Schüler zeitweise selbst Probleme mit der richtigen Arbeitseinstellung hatte, und sich daher oftmals sehr gut in die Lage der Jugendlichen versetzen kann. Dessen Lieblingszitat von Franz Kafka könnte denn auch eine Art Leitsatz dafür sein, nie die Hoffnung aufzugeben, lautet er doch: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“

Text · Foto: Alexander Berndt

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