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Besser Vorbeugen

Therapiezentrum Eggensberger bietet moderne Sturz- und Verletzungsprophylaxe

„Im Pflegebereich ist die Sturzprophylaxe derzeit wesentlich besser etabliert, als in der Physiotherapie“, sagt Andreas Eggensberger. „Wir wollen aber, dass Menschen auch in ihrer gewohnten Umgebung lange genug und vor allem sicher leben können.“ Anhand verschiedener Untersuchungen und Tests kann im Therapiezentrum Eggensberger in Hopfen am See analysiert und festgestellt werden, wie hoch das Sturzrisiko eines Patienten genau ist. „Den Grundgedanken der Sturzprophylaxe gibt es zwar schon länger“, erklärt der Kneipp- und Physiotherapeut, „neu ist aber, dass wir jetzt elektronische Messeinheiten mit den bewährten Tests kombinieren können.“

Schließlich steigt mit dem Alter auch das Risiko für Stürze deutlich an. Knochenbrüche, Verletzungen oder Hüftfrakturen sind oft unvermeidliche Folgen. Zudem ist das Leben in vielen Fällen nach einem Sturz nicht mehr dasselbe wie zuvor. Denn oftmals kann ein Sturz auch ein psychisches und physisches Trauma nach sich ziehen. Selbst Stürze, die nicht zu schweren Verletzungen führen, sorgen häufig für Sturzangst bei den Betroffenen. Diese Angst führt dann im schlimmsten Fall zu einer starken Unsicherheit in der Bewegung und zur Verminderung der körperlichen Aktivität. Allerdings kann das Sturzrisiko durch verschiedene vorbeugende Maßnahmen eben entscheidend verringert oder sogar verhindert werden. Mit der Sturzprophylaxe wird möglichen Verletzungen also vorzeitig entgegengewirkt.

Festgestellt wird bei den Untersuchungen unter anderem das jeweilige Gangbild eines Patienten, unter Berücksichtigung seiner Schrittweite und -höhe, der Schrittgeschwindigkeit und dem Schwerpunkt oder Neigewinkel beim Gehen. Durch ein individuelles Programm, das daraufhin erstellt wird, kann der Patient dann auch Zuhause weiterhin seine für ihn wichtigen Haltungstechniken üben und anwenden. Ebenso werden im Therapiezentrum auch Stürze und mögliche Reaktionen daraufhin trainert. „Wichtig ist aber auch, dass das Wohnumfeld des Patienten an die bestehenden Bedürfnisse angepasst wird“, sagt Andreas Eggensberger. „Das bedeutet, dass beispielsweise Stolperstellen oder Schwellen beseitigt werden. Die Sturzprophylaxe führt insgesamt zu einer wesentlichen Erhöhung der Lebensqualität.“

Die Ursachen eines Sturzes können im körperlichen, wie auch im geistigen Bereich oder in der Umgebung liegen, meist aber in der Summe der gegebenen Umstände. Zunehmender Kraftverlust und funktionelle Einschränkungen im Alter, wie auch nachlassende Gleichgewichtsfähigkeit und Beweglichkeit sind dafür die häufigsten Gründe. „Inzwischen belegen aktuelle Zahlen, dass das Sturzrisiko aber auch schon in jüngeren Jahren erhöht sein kann“, erklärt Eggensberger. „Bereits zwischen 25 und 41 Jahren liegt die Häufigkeit bei rund 20 Prozent. Mit dem einzigen Unterschied, dass meist eben weniger dabei passiert, als in älteren Jahren.“

Mehr Infos unter:
Therapiezentrum Eggensberger · Ringweg 4-6
87629 Füssen – Hopfen am See
info@reha-hopfen.de
Tel.: 08362 / 9103-613

Text · Fotos: Lars Peter Schwarz

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