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Herzlichen Glückwunsch

Angelika und Max Streif feiern Goldene Hochzeit

Es war der 20. Januar 1969 als Angelika und Max Streif heirateten. „Damals war es genauso kalt, aber es war viel sonniger“, erinnert sich Riedens Bürgermeister. Kennengelernt haben sich die Beiden auf einem Schreinerball. „Vier Wochen später haben wir uns zufällig wieder getroffen“, schmunzelt der Jubilar. Seit 50 Jahren sind sie nun verheiratet. Eine gute und glückliche Ehe, wie Angelika Streif sagt.

In den vielen Jahren, seitdem sie zusammen sind, gab es gewisse liebgewonnene Gewohnheiten, die sie auch heute noch einhalten. „Gemeinsam frühstücken und Abend essen ist ein Muss und ich gehe nie ins Bett, bevor Max nicht nach Hause kommt. Das wichtigste ist zusammenhalten“, erzählt Angelika Streif, die Bäckerei-Verkäuferin war. Als sie ihren Beruf ausübte und ihren Mann kennenlernte, fuhr sie mit ihrem Fahrrad von Schwangau nach Füssen in die Bäckerei Filser. Sechs Mal in der Woche sperrte sie um 6.15 Uhr das Geschäft auf. Im Winter war der Weg zur Arbeit kein Zuckerschlecken, denn da hieß es früh aufstehen und zu Fuss laufen.

Anfangs wohnten sie noch bei den Eltern von Angelika Streif im Haus. „Ich habe die beste Schwiegermutter gehabt. Sie war eine Frau, die viel mitgemacht hat und Verständnis für vieles hatte“, so Max Streif. Die goldene Hochzeit feierte das Paar im engsten Familienkreis. Sie haben zwei Kinder und zwei Enkelkinder. „Es gibt kein schöneres Wort als Oma“, schwärmt die 71-Jährige und fügt hinzu: „Auch wenn Max für nichts Zeit hat, für seine beiden Enkelkinder nimmt er sich immer die Zeit. Dann sitzt er am Boden und spielt mit ihnen Playmobil“, erzählt die glückliche Oma. Dass sie sich alle täglich sehen ist für Angelika Streif ein Segen. Privates und die Arbeit in der Gemeinde trennt Max Streif strikt. So strikt, dass seine Frau seine kommunalpolitische Arbeit immer nur aus der Zeitung erfuhr. Zum gratulieren kam auch Johann Schwarzenbach (stellvertretender Bürgermeister in Rieden), Roßhauptens Bürgermeister Thomas Pihusch, 2. Bürgermeister Gottfried Schmid-Lindner und 3. Bürgermeister Peter Kast. Sie überreichten den Jubilaren Karten für das Festspielhaus, einen Essensgutschein sowie eine Urkunde der Gemeinde Rieden am Forggensee. Es wurden Anekdoten und Erinnerungen erzählt, und davon hatten alle viel zu erzählen.

Text · Foto: Sabina Riegger

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