Lokales

Füssen surft nun mit High-Speed

Der Startschuss für den Sprung ins High-Speed Zeitalter der Stadt Füssen ist jetzt offiziell gefallen. Im Rathaus der Stadt drückten am Nachmittag Vertreter der Stadt, der Telekom sowie deren Partner symbolisch gemeinsam auf den roten Knopf. Damit können nun rund 5000 Haushalte mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s im Netz surfen. „Füssen macht mit dem schnellen Internet-Ausbau einen weiteren großen Schritt in die Zukunft“, freute sich Bürgermeister Paul Iacob. „Das ist auch eine Imagesache heutzutage. Denn was wäre eine moderne Stadt, die nicht mit aktuellen Trends mitgeht und die technologisch nicht vorne mit dabei ist. Schnelles Internet ist heute ein Muss. Nur eine Kommune mit moderner digitaler Infrastruktur ist auch attraktiv für Familien, Freiberufler und Unternehmen.“

Video-Streaming, Gaming oder „Smart Home“ nun möglich

Die ersten Kunden surfen bereits seit September vergangenen Jahres mit dieser Geschwindigkeit. „Nun ist der Glasfaserausbau der Telekom hier in Füssen so gut wie abgeschlossen“, verkündete Sprecher Florian Goldhofer. „Mit der neuen Technik können sogar Bandbreiten bis zu 250 Mbit/s erreicht werden. Diese Geschwindigkeit ist jetzt in etwa 80 Prozent des Stadtgebietes verfügbar.“ Die weiteren rund 300 Haushalte sollen voraussichtlich im zweiten Quartal folgen. Der High-Speed Anschluss bietet damit alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen. Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause wird damit noch einfacher. Die Technik eignet sich ebenso für Virtual Reality, Telemedizin oder das sogenannte „Smart Home“, bei dem Nutzer per Smartphone auch auf Geschäftsreisen oder im Urlaub ihr Zuhause ständig überwachen und steuern können. Die Technik liefert dafür Bilder in Echtzeit, wenn beispielsweise das Haus mit Kameras versehen ist.

Insgesamt hat der Ausbau des Glasfasernetzes, den das Unternehmen eigenfinanziert hat, rund zwei Jahre gedauert. „Wer diese schnellen Internetanschlüsse nun nutzen möchte, kann sie ab sofort online, telefonisch oder auch im Fachhandel buchen“, erklärt Ralf Niepel, Regionalmanager der Deutschen Telekom. Ebenso können aber auch Kunden anderer Anbieter die Technik nutzen, denn auch andere Netzbetreiber mieten sich in der Regel in die Netze der Telekom ein.

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