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Skatepark in Oy eröffnet

Starkes Brett auf Rädern

Oy-Mittelberg.   Ganz oben auf einer Wunschliste örtlicher Schüler an Bürgermeister Theo Haslach stand ein Skatepark. Es dauerte eine ganze Weile, bis dieser Wunsch realisiert werden konnte. Die Elterninitiative KID e.V. (Kinder im Dorf e.V.) unterstützte mit viel Tatkraft und Einsatzbereitschaft diese Aktion, stellte Recherchen in der Umgebung und bei Anliegern an. Jetzt steht der Skatepark.

In Kooperation mit der Firma Schneestern konnte in den letzten Wochen und Monaten auf einer Fläche von 1.200 qm das sehr ehrgeizige Skatepark-Projekt realisiert werden. Hilfe kam dabei von vielen Privatpersonen und ehrenamtlichen Helfern. Einer der Unterstützer der ersten Stunde ist der Gemeinderat Norbert Trunzer, der das Projekt mit viel Engagement und einer gehörigen Portion Herzblut begleitete.
Für die Umsetzung des idyllisch gelegenen Skateparks war die Beschaffung der benötigten Gelder nicht unerheblich. Der beträchtliche Teil von 30.000 Euro setzt sich aus Privatspenden und Einzelaktionen zusammen. Die Beträge reichen von 10 Euro als Teil des Taschengelds bis hin zu Spenden in beachtlicher Größenordnung, die zum Beispiel die Sparkasse Allgäu, die PSD-Bank Augsburg oder die Zuwendung der Käthe-Flöck-Stiftung Köln gaben.

Mitten im Allgäu erwartet die jugendlichen Skateboarder & Biker ab sofort ein urbanes Spielfeld mit innovativ in Szene gesetzten Obstacles wie Mini-Ramp, Quaterpipes, Banks inklusive Corner, London Gap, Rails, u.v.m.

Motor des Ganzen war Norbert Trunzer, Gemeinderat in Oy, der gemeinsam mit der Elterninitiative das Projekt anschob. „Der Skatepark kommt bei allen sehr gut an“, erzählt der Vater zweier Kinder. Dass es anfänglich Kritiker gab, die dem Projekt eher skeptisch gegenüber standen, störte Trunzer nicht. Am Eröffnungstag wurde deutlich, dass der Skatepark nicht nur Jugendliche und Kinder anzog, sondern auch junge Erwachsene und Väter, die mit dem Sport aufgewachsen sind. Doch nicht nur das starke Geschlecht „bretterte“ auf den Pipes, sondern auch junge Frauen und Mädchen. 120.000 Euro kostete die Anlage, die von der Gemeinde mit 60.000 Euro finanziell unterstützt wurde. „Es ist eine gute Investition für die Zukunft und unsere Kinder“, so Norbert Trunzer. Dass sowohl Pool-skater als auch Streetskater hier voll auf ihre Kosten kommen, hat sich mittlerweile bis nach Kempten und Füssen rumgesprochen. „Für uns ist das ein sichtbarer Erfolg“, freut sich der Gemeinderat. 

 

Text: Sabina Riegger
Bilder: Hubert Riegger

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