
Die Altersvorsorge-Reform
Die Riester-Rente ist Geschichte – die neue Altersvorsorge kommt. Was das Altersvorsorge-Reformgesetz für Sparer bedeutet und wer jetzt profitiert, erklärt die Continentale-Bezirksdirektion Brammen.
„Die neue Regelung ist das Angebot des Gesetzgebers, diese Lücke privat zu schließen – und zwar mit echter staatlicher Unterstützung“, erklärt Philipp Karakasch, Kaufmann für Versicherung und Finanzen (IHK). Seit fast 15 Jahren ist er in der Agentur tätig und ein erfahrener Ansprechpartner – vor allem für junge Familien, ein Thema, das ihm als Vater dreier Kinder persönlich am Herzen liegt. Im Laufe des nächsten Jahres wird Philipp Karakasch die Agentur übernehmen. Er will sie mit der gleichen Philosophie weiterführen, die seine Mutter, Claudia Brammen, über all die Jahre geprägt hat: persönliche Betreuung, Vertrauen und Beständigkeit. Claudia Brammen bleibt der Agentur selbstverständlich erhalten. „Ich freue mich darauf, mein Wissen weiterzugeben und gleichzeitig von Philipps frischen Ideen zu profitieren“, sagt sie.
Stiftung Warentest überzeugt
„Das neue Reformpaket für die Altersvorsorge ist für die meisten Menschen so interessant wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Es löst die starre Riester-Rente ab und steht allen offen – Angestellten, Beamten und Selbstständigen gleichermaßen. Auch Hausmänner oder Hausfrauen, die über den Partner mittelbar förderberechtigt sind, können sich eine staatlich geförderte Altersvorsorge aufbauen. Ein weiteres wichtiges Detail: Die Förderung ist nicht mehr einkommensabhängig“, zählt Karakasch auf. Bei der alten Riester-Rente mussten Sparer mindestens vier Prozent ihres Vorjahreseinkommens einzahlen, um die volle Zulage zu erhalten – was regelmäßig eine aufwendige Prüfung und Offenlegung des Gehalts erforderte. Das entfällt künftig vollständig. Jeder bestimmt selbst, wie viel er monatlich sparen möchte.
Claudia Brammen, ausgewiesene Fachfrau für Versicherung und Finanzen (BWV), ist genauso wie ihr Sohn Philipp Karakasch von dem Altersvorsorge-Reformgesetz überzeugt. Damit stehen sie nicht alleine. Die Stiftung Warentest bewertet das Altersvorsorge-Reformgesetz vor allem deshalb als sehr interessant, weil es die gravierendsten Konstruktionsfehler der alten Riester-Rente konsequent behebt. In ihren Analysen hebt die Verbraucherorganisation drei zentrale Kernvorteile hervor: 1. Höhere Förderung für die allermeisten Sparer, 2. weitaus mehr Auswahl und Freiheit bei der Geldanlage und 3. sinkende Kosten durch Wettbewerb und Standardprodukte.
Fonds statt Garantiezins
Ein weiterer wesentlicher Unterschied zur alten Riester-Rente: Das Ersparte wird in Fonds angelegt. Damit partizipieren die Sparer am Kapitalmarkt – ähnlich wie es in nordischen Ländern schon lange üblich ist und dort nachweislich funktioniert. Dabei wird es verschiedene Modelle geben. „Die Kunden haben künftig echte Wahlfreiheit und können flexibel entscheiden, wie viel Risiko sie eingehen wollen. Da die starre Garantie fällt, kann das Geld in renditestarke Anlagen wie Aktien-ETFs, Fonds oder Anleihen fließen“, erläutert Philipp Karakasch.
Wie das Prinzip des Sparens funktioniert, erklärt Agenturchefin Claudia Brammen: „Wer mindestens 120 Euro im Jahr – also 10 Euro im Monat – in das Altersvorsorgedepot einzahlt, hat Anspruch auf staatliche Zulagen. Die attraktivste Förderung gibt es bei einer Sparrate von 1.800 Euro pro Jahr, also 150 Euro im Monat. Der Staat legt dann 540 Euro Grundzulage obendrauf. Hinzu kommen für Familien mit Kindern 300 Euro pro Kind und Jahr. Das ist praktisch geschenktes Geld vom Staat.“
Wer weniger als 1.800 Euro im Jahr spart, wird anteilig gefördert: Bis zu 360 Euro Jahresbeitrag beteiligt sich der Staat mit 50 Cent pro gespartem Euro. Über 360 Euro hinaus sind es 25 Cent pro gespartem Euro. Wie viel Förderung im individuellen Fall möglich ist, lässt sich bequem über einen Online-Förderrechner berechnen – auch auf der Homepage der Continentale-Bezirksdirektion Brammen. Auch das Alter spielt kaum eine Rolle: Grundsätzlich kann das Depot bis zum gesetzlichen Rentenalter abgeschlossen werden. „Auch wer mit 58 oder 60 noch einsteigt, profitiert – allein schon durch die staatlichen Zulagen und die Renditemöglichkeiten am Kapitalmarkt“, sagt Philipp Karakasch.
Bestehende Riester-Verträge: Nicht überstürzt kündigen
Wer bereits einen Riester-Vertrag hat, sollte jetzt nichts überstürzen. Philipp Karakasch rät ausdrücklich davon ab, bestehende Verträge vorschnell zu kündigen oder die Beiträge einzustellen. Denn: Unter Berücksichtigung aller bisherigen Förderungen und Steuervorteile kann der alte Vertrag im Einzelfall noch immer vorteilhafter sein als das neue Depot. „Wir schauen uns das gemeinsam mit unseren Kunden an und rechnen durch, was wirklich Sinn ergibt“, erklärt Claudia Brammen. Einen ersten Anhaltspunkt liefert auch hier der Förderrechner, der einen direkten Vergleich zwischen altem und neuem Modell ermöglicht. „Aber bitte: Erst beraten lassen, dann entscheiden“, so Claudia Brammen. „Gerade bei einem Thema, das die finanzielle Zukunft von Menschen betrifft, ist fundierte Beratung durch erfahrene Fachleute wichtig.“
Das Team der Continentale-Bezirksdirektion Brammen hat sich intensiv auf das neue Gesetz vorbereitet und absolviert laufend Schulungen. „Rentenreform und Altersvorsorge sind unser Spezialgebiet – und wir finden dieses neue Gesetz wirklich wichtig. Nicht nur beruflich, sondern auch als Familie, die selbst davon betroffen ist.“ Die Agentur trägt mehrfach das Gütesiegel „Zertifizierte Beratungskompetenz“ – das ist ein unabhängig geprüfter Nachweis für echtes Fachwissen. Neben dem klassischen Versicherungsgeschäft bietet das Team besondere Konzepte an, darunter das Thema „Finanzielle Sicherheit für Frauen“ sowie eine spezialisierte Beratung für Soldatinnen, Soldaten und deren Familien.
Verstärkung gesucht
Als ausgewiesene Bundeswehr-Experten betreut die Agentur bereits die Kaserne in Kaufbeuren und möchte dieses Netzwerk auf die Region Füssen erweitern. Gesucht wird ein Vertriebspartner, idealerweise ein ehemaliger Berufssoldat, der die Strukturen der Bundeswehr kennt und persönliche Kontakte mitbringt. Darüber hinaus sucht die Continentale-Bezirksdirektion Brammen eine Auszubildende oder einen Auszubildenden. „Versicherungskaufmann oder -kauffrau ist kein Job, in den man einfach reingeworfen wird“, betont Philipp Karakasch. „Das ist ein Beruf mit Tiefe, mit Verantwortung – und mit einer Lernkurve, die sich wirklich lohnt.“ Wer bei der Agentur anfängt, begleitet Kunden oft über Jahrzehnte. „Wir betreuen teilweise schon die dritte Generation einer Familie“, sagt Claudia Brammen. „Das ist das Gegenteil von schnellem Geschäft – und genau das macht uns aus.“
Die Continentale
Von-Freyberg-Str. 30
87629 Füssen · Tel.: 08362 1513
info.brammen@continentale.de
www.continentale.de
Text: Sabina Riegger · Foto: Simon Toplak



