Wirtschaft

Die Trauchgauer Almstube

Seit gut 50 Jahren fest in Familienhand

Seit mittlerweile 50 Jahren ist die „Trauchgauer Almstube“ eine echte Familienangelegenheit. Vor mehr als 20 Jahren übernahmen Anita und Gerhard Vogler das idyllische Ausflugslokal der Weiderechtlergenossenschaft Trauchgau von Gerhards Eltern Agnes und Josef Vogler, die sich zuvor 30 Jahre lang liebevoll um das Wohl ihrer Gäste gekümmert hatten. Das mitten in der Natur entstandene Kleinod auf dem Griesbichl liegt zu Füßen der Ammergauer Berge, rund zwei Kilometer außerhalb von Trauchgau und zählt heute zu den ganz besonderen Ausflugszielen der Region.

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„Die Gäste kommen von überall her“, sagt Gerhard Vogler, der als gelernter Koch lieber Taten für sich sprechen lässt, als große Worte zu machen. Und so sprechen vor allem die Speisen aus seiner gut bürgerlichen und bodenständigen Küche für ihn. Sie sind es, die die „Trauchgauer Almstube“ seit jeher zu einem beliebten Ziel machen – für Einheimische ebenso wie für Gäste aus Augsburg, Weilheim und Landsberg sowie für Touristen aus ganz Deutschland und bisweilen auch aus dem Ausland. Wanderer und Radfahrer schätzen das Lokal als Geheimtipp, aber auch mit dem Auto ist es gut erreichbar – ausreichend Parkplätze stehen zur Verfügung.

Bodenständige Küche mit besonderem Anspruch

Besonders beliebt ist die Almstube bei Familien mit Kindern. Neben einem Spielplatz begeistert vor allem der Kleintier-Bauernhof, auf dem sich Nandus, Ponys, Zwergziegen, Schafe, Hasen, Gänse, Hühner, ein Minischwein und Zwergzebus tummeln. Im Sommer treffen sich hier Einheimische und Gäste gleichermaßen, genießen die Natur und die herzliche Atmosphäre des Lokals. Im Frühjahr 2020 errichteten Gerhard und Anita Vogler zwei gemütliche kleine Hütten im Außenbereich, in denen sich die Gäste wie in einem privaten Separee fühlen können. Zusätzlich wurde eine überdachte Terrasse ergänzt.

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Küchenchef Gerhard Vogler hält es in der Küche schlicht und überzeugend: „Das, von dem ich glaube, dass es gut ist, mache ich.“ So können Gäste mit Hunger in der „Trauchgauer Almstube“ aus deftigen Brotzeiten, Suppen, bayerischen Schmankerln, Wild- und Toastgerichten sowie einer großen Auswahl an Schnitzeln wählen. Alle Kuchen und Torten werden selbst gebacken – und genießen einen ausgezeichneten Ruf.

Besonders beliebt ist der Hirtenspieß, der sich eine ganz eigene Stammkundschaft erarbeitet hat. Wer Besonderes sucht, findet es auf der Speisekarte ebenfalls: Das cholesterinarme, feinfaserige Zebufleisch mit seinem intensiven Aroma, das bereits Gerhards Eltern seit 1995 anboten, ist – wenn auch nicht täglich – nach wie vor erhältlich.

Ein eingespieltes Team

Gemeinsam mit seiner Frau Anita steht Gerhard Vogler in der Küche. Jeder hat seinen festen Platz, seine Aufgaben und seine Kompetenzen – und genau das funktioniert wunderbar. Auch beide Töchter packen tatkräftig mit an und helfen in der Almstube. Im Sommer bleibt den beiden kaum Zeit für gemeinsame Unternehmungen – vielleicht mal eine Fahrradtour.

Den Winter hingegen nutzen sie bewusst, um sich ein paar Tage auf der Skipiste zu erholen. Denn die Almstube ist in der kalten Jahreszeit geschlossen und wird winterdicht gemacht. Dennoch fährt Gerhard Vogler, der mit seiner Familie in Musau lebt, dann fast täglich nach Trauchgau – um nach dem Rechten zu sehen und die Hühner sowie die anderen Tiere zu versorgen. Geöffent wird dann erst zu Ostern wieder.

Sommeröffnungszeiten:
Freitag bis Dienstag, ab 10 Uhr geöffnet
Ruhetage: Mittwoch und Donnerstag
Warme Küche: 11.30 – 14.30 Uhr und 17 – 20.30 Uhr

„Trauchgauer Almstube“
Im Bruch 3, 87642 Halblech
Telefon: 08368 / 348

Text · Fotos: Sabina Riegger

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