Kurz berichtet

Politik zum Anfassen

Schüler der Mittelschule Füssen im Deutschen Bundestag

42 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Füssen besuchten auf Einladung des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) den Deutschen Bundestag. Neben dem Blick in den Motorraum der Demokratie standen vor allem intensive Gespräche mit dem Abgeordneten im Mittelpunkt; für die Jugendlichen ein lebendiges Erlebnis politischer Bildung. Die Klassenreise bot den Jugendlichen die Möglichkeit, Berlin kennenzulernen, den Bundestag zu besichtigen und aktuelle politische Themen direkt mit Stracke zu diskutieren. Der Abgeordnete nahm sich ausgiebig Zeit für die Fragen der Schülerinnen und Schüler, ging auf ihre Anliegen ein und erklärte die Abläufe im Parlament anschaulich und nachvollziehbar.

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Besonders der geplante neue Wehrdienst war für die jugendlichen Gesprächsteilnehmer ein zentrales Thema. Stracke berichtete von seinen eigenen Erfahrungen bei der Bundeswehr, die für ihn prägend waren – nicht zuletzt wegen der Begegnungen mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen. Gleichzeitig machte er deutlich, dass der neue Wehrdienst derzeit keine Wehrpflicht ist, sondern ein freiwilliger Dienst bei der Bundeswehr. Lediglich die Musterung ist für die Männer verpflichtend.

Im weiteren Austausch ging es um die großen Herausforderungen für Deutschland und Europa: Krieg in der Ukraine, Konflikte im Gazastreifen, Fluchtbewegungen sowie die Folgen für Energieversorgung, Wirtschaft und gesellschaftliche Stabilität. „Eine starke Wirtschaft ist die Grundlage für Sicherheit, Wohlstand und Zusammenhalt“, betonte Stracke. „Wir müssen alles daransetzen, unsere Industrie und unseren Mittelstand wieder wettbewerbsfähig zu machen.“

Besonders beeindruckt zeigte sich der Abgeordnete vom Engagement der Jugendlichen: „Ich habe mich sehr über das große Interesse und die vielen klugen Fragen gefreut. Gerade sicherheits- und außenpolitische Themen bewegen junge Menschen stark. Demokratie lebt vom Mitdenken, vom Nachfragen und vom offenen Diskutieren. Genau das haben die Schülerinnen und Schüler im Gespräch eindrucksvoll gezeigt.“

Text: FA/pm · Foto: Abgeordnetenbüro

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