
Stadt Füssen setzt Zeichen für Klimaschutz und Versorgungssicherheit
Die Stadt Füssen stärkt ihre Energieinfrastruktur in vier zentralen Bereichen:
Mit hervorragenden Erträgen aus der neuen Photovoltaikanlage und dem erfolgreichen Test der Notstromeinspeisung an der Grund- und Mittelschule, und allen Pumpstationen der Stadtwerke und des Abwasserzweckverband zeigt sich, dass Füssen sowohl in Sachen Nachhaltigkeit als auch Krisenvorsorge gut aufgestellt ist.
Photovoltaikanlage liefert beeindruckende Erträge
Die neue Photovoltaikanlage auf der Turnhalle verzeichnet bereits beachtliche Ergebnisse:
Bis zum gestrigen Tag wurde ein Gesamtertrag von 127.579 Kilowattstunden (kWh) erzielt. Der Tagesertrag lag bei 519,5 kWh. Damit konnten bislang 127.196 Kilogramm CO₂ eingespart werden – das entspricht der positiven Klimawirkung von rund 7.000 neu gepflanzten Bäumen. Künftig werden die Ertragsdaten auch auf Bildschirmen vor Ort angezeigt.
Bürgermeister Maximilian Eichstetter betont: „Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass unsere Investitionen in erneuerbare Energien Wirkung zeigen. Jede Kilowattstunde, die wir selbst erzeugen, schützt das Klima und senkt langfristig unsere Energiekosten.“
Mit dem Ausbau der Photovoltaik verfolgt die Stadt Füssen konsequent ihr Ziel, den Energieverbrauch ihrer öffentlichen Gebäude zunehmend durch regenerative Quellen zu decken und einen aktiven Beitrag zur kommunalen Energiewende zu leisten.
Erfolgreicher Test der Notstromeinspeisung an der Grund- und Mittelschule Füssen
Ebenfalls erfolgreich verlief in dieser Woche der umfassende Test der Notstromeinspeisung an der Grund- und Mittelschule Füssen. Ziel des Tests war es, die Funktionsfähigkeit des Systems unter realen Bedingungen zu prüfen und die Abläufe für einen möglichen Ernstfall zu optimieren.
Das Notstromaggregat der Stadtwerke Füssen (SWF) mit einer Leistung von 100 Kilowatt versorgte die Schule während der Testphase vollständig mit Strom. Der Ablauf wurde gemeinsam von den Stadtwerken Füssen, der Elektrofirma Minck, der EWR sowie der IBA Ingenieurgesellschaft begleitet.
Im Vorfeld wurden alle sicherheitsrelevanten Systeme wie Brandmeldezentralen, Aufzüge und Photovoltaikanlagen ordnungsgemäß abgeschaltet, um eine störungsfreie Umschaltung zu gewährleisten. Nach Zuschaltung des Aggregats konnte ein stabiler Betrieb mit einer Leistungsaufnahme von rund 29 Kilowatt festgestellt werden.
„Der Test ist reibungslos verlaufen und hat gezeigt, dass die Notstromeinspeisung zuverlässig funktioniert “, erklärt Bürgermeister Eichstetter. „Damit ist sichergestellt, dass im Falle eines Stromausfalls wesentliche Einrichtungen der Schule weiter betrieben werden können und im Notfall die Turnhalle als Notunterkunft dienen kann. Ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit und Krisenfestigkeit unserer kommunalen Infrastruktur. “
Nach Abschluss des Tests wurden alle Systeme wieder in den Normalbetrieb versetzt. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Tests ist die Stadt Füssen für mögliche Ausfälle im Stromnetz technisch gut gerüstet, insbesondere an kritischen Einrichtungen wie Schulen.
Erfolgreicher Test der Notstromeinspeisung aller Pumpstationen
Auch die Stadtwerke Füssen und der Abwasserzweckverband haben ihre Pumpstationen bereits umgerüstet, sodass künftig ebenfalls eine Notstromeinspeisung von extern erfolgen kann.
Damit ist die kommunale Infrastruktur in Füssen insgesamt deutlich widerstandsfähiger gegenüber Stromausfällen und technischen Störungen.
Text · Foto: Stadt Füssen



