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Max Doser Haustechnik: Ausbildungsmarketing

Advertorial

Etwa 1,3 Millionen junge Menschen machen derzeit eine Ausbildung in Deutschland. Sie trifft die Corona-Krise hart. Die Berufsschulen sind geschlossen, Prüfungen wurden in den Sommer verschoben und mit dem Verdienst sieht es momentan nicht gut aus wenn sie, wie ihre Kolleginnen und Kollegen, in Kurzarbeit gehen müssen. Ein Lehrling verdient im Durchschnitt etwa 950 Euro brutto. Bei Kurzarbeit verringert sich die ohnehin niedrige Ausbildungsvergütung auf 60 Prozent. Seit 110 Jahren gibt es das Unternehmen Max Doser Haustechnik in Füssen. Ein mittelständisches Unternehmen mit 50 Mitarbeitern.

Die Firma betreibt seit vielen Jahren ein gezieltes Ausbildungsmarketing. Es ist eine Strategie, um mit Hilfe verschiedener Instrumente und Aktivitäten gute Auszubildende zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden. „Trotz Corona-Krise ist es besonders wichtig, jungen Menschen Perspektiven und Sicherheit zu geben“, so Jürgen Doser. Jedes Jahr stellt das Unternehmen zwei bis drei Ausbildungsplätze zur Verfügung. Dabei profitieren die Azubis von der Größe des Betriebes, der sowohl kleine aber auch große Anlagen baut. Hier wird ihnen nicht nur modernste Technik vermittelt, sondern auch viel Wissen und Erfahrung. Jürgen Doser, Ingenieur für Versorgungstechnik und Geschäftsführer des Unternehmens, sprach mit Füssen aktuell über sein Unternehmen und seine Auszubildenden.

Herr Doser, die Zeiten ändern sich gerade wegen der Corona-Krise. Wird es jetzt mehr junge Menschen geben, die eine Ausbildung beginnen wollen, oder meinen Sie, dass die Suche nach einem guten und interessierten Auszubildenden unverändert bleiben wird?
Es könnte sein, dass es zu weniger Ausbildungsverträgen kommt.
Nichtsdestotrotz werden nicht alle Lehrplätze besetzt werden können, weil es da noch ein anderes Problem gibt. Die Marktanalysten nennen es „Passungsprobleme“ zwischen Betrieb und Bewerber. Da passt der Ort, die Noten oder ganz banal ausgedrückt die Chemie nicht. Insofern glaube ich, dass die Suche nach einem guten und interessierten Auszubildenden wie bisher bleiben wird.

Wie vermarkten Sie sich, damit Sie die Auszubildenden bekommen, die Sie wollen?
Die enge Verbindung zur Region und zu unseren Mitarbeitern ist unsere beste Vermarktung. Im Grunde genommen machen wir nichts anderes, als uns so darzustellen, wie wir sind. Wir haben Interesse an allem was uns betrifft, Menschen, Region, Vereine, Politik… Das ist unser Lebens-Mittelpunkt, was allerdings nicht bedeutet, dass wir nicht über den Tellerrand schauen. Die jungen Menschen wollen einen zuverlässigen Partner haben, der sie fördert und fordert und ihnen nach der Ausbildung eine echte Perspektive bietet.

Ich nenne das Akquise durch das Vorleben von traditionellen Wertevorstellungen.
Es ist nicht wichtig wie man es nennt. Die gesellschaftliche Struktur hat sich sehr gewandelt, was dazu führt, dass immer mehr Jugendliche nach Beständigkeit und Verbindlichkeit suchen. Die Krise macht es derzeit sehr deutlich. Familie und eine gute und solide Arbeit geben diese Beständigkeit wieder. Da beginnt auch schon unsere Arbeit, nämlich die, ihnen genau das zu vermitteln, was sie für ihre Entscheidung brauchen, um vielleicht ein Teil unseres Teams zu werden. Wir nehmen uns die Zeit für sie und stellen deshalb nur eine begrenzte Anzahl von Praktikanten gleichzeitig ein.

Sind die Anforderungen einer Ausbildung gestiegen?
Definitiv ja und deshalb tragen wir alle die Verantwortung, gute Fachkräfte auszubilden. Kundenorientierung ist für einen Dienstleister neben fachlicher Kompetenz das wichtigste – und das müssen wir den Lehrlingen vermitteln. Mit dieser intensiven Ausbildung erhält der Auszubildende die Chance, frühzeitig Verantwortung zu übernehmen. Im zweiten Lehrjahr sind sie so weit, dass sie auf der Baustelle ihr eigener Chef sind und vorausschauend, wirtschaftlich und verantwortungsvoll handeln. Dadurch bekommen sie mehr Kompetenz und können auf Augenhöhe mitarbeiten.

Wie viele Lehrlinge bilden Sie jährlich aus?
Zwischen zwei und drei im Jahr. Das sind im Durchschnitt zwischen sieben und neun Auszubildende verschiedener Lehrjahre, die wir im Betrieb haben.

Bedeutet das auch ein kontinuierliches Wachstum ?
Nein, nicht unbedingt. Unser Ziel ist es nicht quantitativ sondern qualitativ zu wachsen. Wir setzen auf die Stärkung der regionalen Wirtschaft und hochwertige Produkte. Unser Slogan heißt auch „der Umwelt zuliebe“ und das nehmen wir ernst. Die Unternehmenskultur „schneller, weiter, höher“ trifft bei uns nicht zu. Ein gesundes Unternehmen ist existenziell.

Wenn Sie von Umwelt sprechen, wie sieht die Heizung der Zukunft aus?
Die Heizung der Zukunft wird zunehmend mehr regenerative Anteile haben, um fossile Brennstoffe zu reduzieren. Gleichzeitig werden im Zeitalter der Digitalisierung die Anlagen immer effizienter. Somit kann der Energieverbrauch besser und exakter angepasst werden.

Vielen Dank für das Gespräch
Ich danke Ihnen für das Interesse.

INFO:
Max Doser Haustechnik GmbH & Co. KG
Kemptener Str. 73 · 87629 Füssen
Telefon: 0 83 62 / 91 59 - 0 · www.max-doser.de

Text: Sabina Riegger · Foto: Margarete Häfelein

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