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„In Zukunft wird mehr Zusammenarbeit von uns allen gefordert sein“

Advertorial

Wie geplant finden am kommenden Sonntag, den 29. März 2020, die Stichwahlen für Bayerns Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte trotz der Coronavirus-Krise statt. Gewählt werden soll aber ausschließlich per Briefwahl. Die Wähler haben die Unterlagen bereits unaufgefordert erhalten. In Füssen steht Maximilian Eichstetter (34 Jahre, CSU) Diplom Wirtschaftsingenieur (FH) mit Schwerpunkt Elektro- und Informationstechnik zur Stichwahl bereit. Vor zwei Wochen fehlten ihm lediglich 14 Stimmen zum Bürgermeisteramt.

Im Gespräch mit Maximilian Eichstetter

Momentan ist es keine leichte Zeit für Kommunal-Wahlen. Die Menschen haben andere Sorgen. Teilen Sie diese Sorgen?
Unbedingt. Wir sitzen alle im gleichen Boot. Es ist eine Situation die meine Generation und die etwas Älteren so noch nie erlebt haben. Die Herausforderung ist immens und vieles scheinbar unwichtiges rückt in den Hintergrund. Für ein Land ist es wichtig eine politische Person zu haben, welche die Menschen durch die schwierigen Zeiten bringt, so wie unser Ministerpräsident Markus Söder es gerade macht. Das gleiche Prinzip gilt für einen Landkreis und für eine Stadt oder Gemeinde. Gerade deshalb ist es sehr wichtig, jetzt die Briefwahl zu nutzen und die Briefwahl zeitnah zurückzusenden. Als zukünftiger Stadtrat, Kreistagsabgeordneter und vielleicht/hoffentlich als ihr Bürgermeister werde ich alles in meiner Macht Stehende tun, um Ihnen zu helfen.

Sie haben sich am längsten von allen Bürgermeisterkandidaten auf das Amt des Rathaus-Chefs vorbereitet. Insgesamt über drei Jahre. In Ihrem jetzigen Job, als Gebietsleiter eines großen Automobilkonzerns, tragen Sie eine große Verantwortung. Die Corona-Krise wird es Füssen nicht leicht machen. Was wäre Ihre erste Amtshandlung am 2. Mai, wenn Sie ins Rathaus einziehen?
Als erstes würde ich mich, was jetzt aus Datenschutztechnischen Gründen nicht möglich ist, um den Gesundheitszustand der Corona-Erkrankten und in häuslicher Quarantäne befindlichen Füssenern erkundigen. Im zweiten Schritt, werde ich Ministerium und Landratsamt zu einem gemeinsamen Termin bitten, wie wir die Füssener Unternehmen und damit auch deren Angestellten unterstützen können. Ich denke hier beispielsweise an die Gewerbesteuer, wie hier die Kommune unterstützen kann.
Und im dritten Schritt muss das Tagesgeschäft in der Verwaltung wieder richtig anlaufen, denn es gibt ein „nach“ dem Corona und die Themenfülle, wie auch die bereits entschiedenen Projekte müssen betreut und vorangetrieben werden. Wir haben aus dem jetzigen Stadtrat über 90 Millionen Euro entschiedene Projekte, die ab sofort auch ihre volle Aufmerksamkeit benötigen.

„Es ist an der Zeit für eine politische Neuausrichtung in Füssen. Ich bin bereit, diese Verantwortung zu übernehmen. Die Politik der Stadt Füssen wird mit uns bürgerlich, wertig und zukunftsorientiert. Bürgerlich, um wieder bürgernahe Politik zu gestalten, die nachvollziehbarer und transparenter sein wird. Wertig, um konstruktiv und objektiv Projekte anzugehen. Zukunftsorientiert, weil wir Projekte visionär angehen und dabei nachhaltig handeln werden.“ Maximilian Eichstetter

 

Das Thema Tourismus ist erst einmal auf Eis gelegt, der Verkehr steht still. Sie haben gerade bei diesen beiden Themen Konzepte erarbeitet. Ruhen diese jetzt auch oder werden Sie die weiter ausarbeiten?
Sie ruhen auf keinen Fall. Im Gegenteil. Wir werden sie weiter ausarbeiten und so schnell wie nur möglich umsetzen. Diese Krise, die wir jetzt haben, wird noch viel mehr von uns einfordern. Fingerspitzengefühl, Zusammenhalt, Hilfe aber auch Prioritäten setzen. So wie der Stadtrat jetzt zusammengestellt ist, bin ich mir sicher, dass wir das gemeinsam auch bewältigen werden. Alle wollen nur das Eine: sich für diese Stadt einsetzen. Wir würden sofort im Mai die ersten Termine zum vorantreiben des Verkehrs- und Wohnraumkonzepts durchführen.

Der erste Wahlgang musste korrigiert werden. Nicht 49 sondern 14 Stimmen haben Ihnen für den Sieg gefehlt. Dann wären Sie Bürgermeister der Stadt Füssen geworden. Haben Sie noch Vertrauen, dass es dieses Mal ohne „verzählen“ funktioniert?
Ja, das habe ich. Ich würde mir ein deutliches Signal der Bürger wünschen, wen sie sich als Bürgermeister wünschen, „egal“ in welche Richtung, aber dafür deutlich.

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