
Offizielle Stellungnahme zur Frage: Landratskandidatur oder Bürgermeisterkandidatur?
Nach wochenlangen Spekulationen über eine mögliche Landratskandidatur hat Füssens Erster Bürgermeister Maximilian Eichstetter nun Klarheit geschaffen: Er wird nicht für das Amt des Landrats kandidieren, sondern möchte seine Arbeit als Bürgermeister der Stadt Füssen fortsetzen.
„Ich weiß, wo ich hingehöre“, betont Eichstetter in einer persönlichen Stellungnahme. „Ich gehöre hier her, zu Ihnen.“ Der Bürgermeister bekräftigt seinen Willen, die Stadt, ihre Bürger und die 270 Mitarbeitenden nicht im Stich zu lassen.
Unter Eichstetters Führung wurden seit 2020 beachtliche Erfolge erzielt. Rund 90 Millionen Euro flossen in die städtische Infrastruktur, während die Verschuldung auf unter 30 Millionen Euro (Stand: 30.06.2025) gesenkt werden konnte. Zu den realisierten Großprojekten zählen der erste Bauabschnitt der Grund- und Mittelschule (26 Mio. Euro), der Bundesstützpunkt für Eishockey und Curling (10 Mio. Euro) sowie umfangreiche Turnhallen- und Straßensanierungen.
Auch strukturell wurden wichtige Weichen gestellt: 140 Prüfungsbeanstandungen wurden abgebaut, ein hochriskanter Schweizer-Franken-Kredit über 11,5 Millionen Euro wurde abgelöst und Altlasten der Stadtwerke in Höhe von 2,2 Millionen Euro wurden bereinigt. Die Verwaltung durchlief zudem ein intensives Digitalisierungsprogramm.
Für die Zukunft stehen weitere bedeutende Projekte an: der Neubau von drei Kindertagesstätten, ein neues Lehrschwimmbecken sowie der Bau eines Zentralen Omnibusbahnhofs ab 2026. „Ich will Projekte nicht nur anschieben, sondern auch vollenden – für unsere Stadt, für unsere Kinder, für alle Generationen“, erklärt Eichstetter.
In seiner bisherigen Amtszeit bewältigte der Bürgermeister mit seinem Team neun große Krisenlagen, darunter die Corona-Pandemie, die Aufnahme von 400 Ukraine-Flüchtlingen und verschiedene infrastrukturelle Herausforderungen. Dennoch wurden zahlreiche Projekte umgesetzt, wie die Wiedereröffnung des Oberseebads, die Sanierung der Alatseestraße und die Fertigstellung einer neuen Kita mit Familienzentrum im Weidach.
Zur Kritik, er wolle das Bürgermeisteramt nur als Karrieresprungbrett nutzen, stellt Eichstetter klar: „Wenn ich Karriere hätte machen wollen, wäre ich in der Schweiz geblieben. Ich bin zurückgekommen, weil ich Verantwortung übernehmen wollte – für meine Heimat.“
Text · Foto: FA/pm
Hier die ungekürzte Stellungnahme im Original:
Pressemitteilung zur Frage: Landratskandidatur oder Bürgermeisterkandidatur?
Maximilian Eichstetter
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„Ich weiß, wo ich hingehöre!“ Maximilian Eichstetter
Eine verlässliche Politik mit Herz und Haltung, sowie Stabilität, Bürgernähe und Tatkraft
In den letzten Wochen wurden in der Öffentlichkeit und in politischen Kreisen immer wieder Gerüchte laut, ob Füssens Erster Bürgermeister Maximilian Eichstetter für das Amt des Landrats kandidieren wolle und die Stadt Füssen mit ihren offenen Baustellen, laufender Haushaltskonsolidierung und im Prozess der Digitalisierung der Verwaltung verlassen möchte.
Jetzt bezieht Eichstetter klar Stellung – mit einer eindeutigen und persönlichen Botschaft:
„Wenn Sie mich weiterhin als Bürgermeister möchten – dann bleibe ich.
Mit ganzer Kraft, aus tiefster Überzeugung und mit großer Dankbarkeit – für Füssen, für unsere Mitarbeitenden, für unsere gemeinsame Zukunft.
Ich weiß, wo ich hingehöre, da gibt es aktuell keine Veranlassung an eine andere Position zu denken – ich gehöre hier her, zu Ihnen.“
Er ergänzt:
„Ich lasse unsere Stadt, die Bürgerinnen und Bürger, unsere 270 Mitarbeitenden und unsere gemeinsamen Projekte nicht im Stich. Wir stehen mitten in einer Phase des Fortschritts, der Erneuerung und des Zusammenhalts.
Diesen Weg möchte ich mit Ihnen weitergehen.“
In den vergangenen fünfeinhalb Jahren hat Füssen unter seiner Leitung beachtliche Fortschritte gemacht – sowohl finanziell als auch strukturell.
Rund 90 Millionen Euro wurden seit 2020 in die städtische Infrastruktur investiert, gleichzeitig konnte die Verschuldung deutlich unter 30 Millionen Euro (30.06.2025) gesenkt werden. Wichtige Projekte wie der erste Bauabschnitt der Grund- und Mittelschule (26 Mio. Euro), der Bundesstützpunkt für Eishockey und Curling (10 Mio. Euro), die Turnhallensanierungen (10 Mio. Euro), die Straßensanierungen (9 Mio. Euro) sowie die Erweiterung des Radwegenetzes (1,3 Mio. Euro) wurden auf den Weg gebracht oder bereits realisiert. Auch die Sanierung des Wasser- und Abwassernetzes geht mit deutlichen Schritten voran.
Auch auf struktureller Ebene wurden Weichen für die Zukunft gestellt:
- 140 Prüfungsbeanstandungen wurden abgebaut,
- der hochriskante Schweizer-Franken-Kredit mit 11,5 Mio. Euro wurde vollständig abgelöst,
- Altlasten der Stadtwerke in Höhe von 2,2 Mio. Euro wurden bereinigt,
- und seit über zwei Jahren werden alle Personalkosten ohne neue Kredite getragen.
- Seit dem 30.06.2025 sind wir unter 30 Millionen Euro Verschuldung gerutscht! Ein klares Zeichen!
- Die Verwaltung hat ein intensives Digitalisierungsprogramm in den letzten 36 Monaten erhalten und die meisten Punkte sind bereits umgesetzt oder sind kurz davor.
- u.v.m. …
„Bürgernah. Tatkräftig. Verlässlich. Gemeinsam für ein starkes Füssen!“
„Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben – aber noch stolzer bin ich auf das Miteinander, den Zusammenhalt und die Leidenschaft, mit der unsere über 270 Mitarbeitenden und der gesamte Stadtrat täglich an einem Strang ziehen.
Ohne sie wäre all das nicht möglich gewesen.“
Mit Blick auf die kommenden Jahre hebt Eichstetter hervor, dass wichtige Zukunftsprojekte unmittelbar bevorstehen:
- die nächsten Schulbauabschnitte,
- der Neubau von drei Kindertagesstätten,
- der Neubau Lehrschwimmbecken,
- und der Baubeginn des neuen Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) ab 2026.
- Haushaltskonsolidierung und Digitalisierung der Verwaltung
„Ich kann, will und werde nicht mitten im laufenden Prozess gehen. Das wäre falsch. Ich will Projekte nicht nur anschieben, sondern auch vollenden
– für unsere Stadt, für unsere Kinder, für alle Generationen.“
Zur oft gehörten Kritik aus der ersten Wahlkampfperiode 2019, er wolle das Bürgermeisteramt nur als Karrieresprungbrett nutzen, äußert sich Eichstetter mit klaren Worten:
„Wenn ich Karriere hätte machen wollen, wäre ich in der Schweiz geblieben.
Ich bin zurückgekommen, weil ich Verantwortung übernehmen wollte – für meine Heimat. Und das gilt heute mehr denn je.“
Der Bürgermeister bedankt sich ausdrücklich bei der CSU-Stadtratsfraktion, allen CSU-Mitgliedern, bei seinem Team im Rathaus, bei seinem Zweiten und Dritten Bürgermeister, dem gesamten Stadtrat und bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die diesen Weg unterstützen:
„Ich bin dankbar für das Vertrauen, das ich in den letzten Jahren spüren durfte – in Gesprächen, bei Veranstaltungen, in schwierigen Momenten genauso wie in bewegenden Erfolgen. Dieses Vertrauen möchte ich zurückgeben.
Ich will Verlässlichkeit bieten, ein Fels in der Brandung sein.
Wir brauchen Stabilität und Kontinuität, gerade in politisch unruhigen Zeiten.
Und ich stehe bereit, diesen Weg mit Ihnen weiterzugehen.“
Fazit:
Maximilian Eichstetter kandidiert nicht für das Amt des Landrats. Stattdessen spricht er sich klar und voller Überzeugung für die Fortsetzung seiner Arbeit als Bürgermeister der Stadt Füssen aus:
„Ich bleibe – aus Verantwortung, aus Überzeugung, mit Herzblut.
Und ich verspreche: Wenn Sie möchten, werde ich auch weiterhin mit ganzer Kraft Ihr Bürgermeister sein – für Füssen, für unsere Bürgerinnen und Bürger, für unsere gemeinsame Zukunft und bitte daher weiterhin um Ihre Unterstützung.“
Mein Motto:
„Nah bei den Menschen, stark im Umsetzen – Ihr verlässlicher Bürgermeister für Füssen!“
In seiner ersten Amtszeit hat er stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger gehabt und zielstrebig Lösungen gefunden. Aber auch für unsere Unternehmen hatte er immer ein offenes Ohr, um gemeinsam die Rahmenbedingungen für Wachstum und Erfolg zu schaffen.
In einer Zeit, die von Veränderung und Unsicherheit geprägt ist, ist Stabilität einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren.
Er hat bewiesen, dass er in stürmischen Zeiten fest an Ihrer Seite steht und für Stabilität sorgt – und das mit voller Hingabe, Leidenschaft und Fürsorge.
Durch den kontinuierlichen Austausch und Bürgerdialog – habe er stets ein offenes Ohr für Ihre Anliegen und kümmert sich um Lösungen, die Füssen voranbringen.
Ganz nach dem Motto: „Machen ist wie wollen, nur krasser.“
Als Ihr Bürgermeister wird er auch weiterhin tatkräftig, stabil und bürgernah agieren, damit Füssen ein Ort bleibt, auf den wir stolz sein können und den wir gemeinsam für die Zukunft fit machen.
Vertrauen Sie auf einen Bürgermeister, der nicht nur redet, sondern handelt und die richtigen Schritte für unsere Zukunft setzt!
Gemeinsam werden wir unsere Stadt weiter voranbringen und zukunftsfähig gestalten. Vertrauen Sie auf einen Bürgermeister, der die letzten Jahre bewiesen hat, nicht reden, sondern handeln! Der umsetzt, was er verspricht!
Gemeinsam für Füssen – Rückblick & Ausblick 2020–2026
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
seit dem 15. März 2020 durfte ich in herausfordernden Zeiten die Verantwortung als Erster Bürgermeister unserer Stadt übernehmen. Gemeinsam mit einem starken Team in der Stadtverwaltung, dem Stadtrat und insbesondere mit der CSU-Fraktion als stärkster Kraft im Rathaus haben wir Füssen durch bewegte Jahre gesteuert, gestaltet und vorangebracht.
Diese kurze Zusammenfassung ist mehr als ein Rückblick: Sie ist ein Zeugnis unserer gemeinsamen Arbeit, ein Zeichen der Dankbarkeit für Ihr Vertrauen und ein Ausblick auf das, was wir für unsere Stadt weiter anpacken wollen.
Rückblick: Verantwortung in Krisenzeiten In rund 60 Monaten Amtszeit haben wir über neun große Krisenlagen bewältigt – solidarisch, pragmatisch, mit klarem Kompass:
- Corona-Pandemie (2020–2022): Erste Entscheidungen gemeinsam mit der Polizei, Parkplätze gesperrt, Schutzmaßnahmen organisiert.
- Wasserverunreinigung an Hausanschluss: schnelle Reaktion und Kommunikation.
- Lieferengpässe durch Suezkanal-Störung: Auswirkungen auf Baustellen bewältigt.
- Ukraine-Flüchtlinge: rund 400 Personen aufgenommen, dezentral untergebracht, betreut.
- Absturz der Alatseestraße am Gipsbruchweiher: Sicherung und Wiederaufbau.
- Energiepreis-Explosion: Hunderte tausend Euro Mehrkosten, resilient begegnet.
- Zinsanstieg: Haushaltssteuerung angepasst.
- Energieknappheit: Notstromaggregate beschafft, Pumpstationen umgerüstet.
- Haushaltskrise: Erstmals Stabilisierungshilfen beantragt (2 Mio. € 2022), einzige Kommune in Schwaben.
Trotz alledem: Wir haben gestaltet.
- Oberseebad: Von drohender Schließung zur Wiedereröffnung. Gesamtkosten: 1.200.000 €
- Alatseestraße/Mitterseeareal: Sanierung, neue Badestellen, Kneippzone, 75% Förderung. Kosten 450.000 Euro
- Barrierefreier Skate- und Bikepark mit LED-Flutlicht und neuer Jumpline.
- Neue Kita mit Familienzentrum Weidach, fertiggestellt. 5,5 Mio. Euro
- Spielplatz Bootshafen, Ausbau der Kinderbibliothek, Dorfladen Hopfen.
- Strandbad Weissensee: Neu verpachtet, B-Plan abgeschlossen.
- Luitpoldkreisel nach 17 Jahren reden – saniert
- Meldoo eingeführt: über 4.000 Bürgermeldungen bearbeitet.
- 75 digitale Amtsgänge für 24/7-Service eingeführt.
- Digitales Verkehrskonzept – trotz steigendem Verkehr, besserer Verkehrsfluss
- Jugendparlament, Bürgerfragestunde, direktere Kommunikation – eingeführt.
- Neustrukturierung Verwaltung für 270 Mitarbeitende: Datenschutz, Compliance, Schulungen, Digitalisierung, Fortbildungen, Optimierungsworkshops, Arbeitssicherheit, u.v.m. …
- Verkehrsüberwachung zum Kommunalen Ordnungsdienst weiterentwickelt.
Haushaltskonsolidierung: Aufräumen, modernisieren, investieren Unsere Kernarbeit: 87 Darlehen ordnen (teilweise bis 2075 laufend), 125 alte Prüfungsbeanstandungen (bis zu 25 Jahre alt) abarbeiten.
- Haushaltskonsolidierungskonzept mit 123 Maßnahmen und rund 270 Seiten Konzept mit der gesamten Verwaltung erarbeitet und stets fortgeschrieben.
- Ziel: 16 Mio. Euro Mehreinnahmen/Minderausgaben (2022–2027)
- Stabilisierungshilfen beantragen und erhalten
Ausblick:
Eine verlässliche Politik mit Herz und Haltung, sowie Stabilität, Bürgernähe und Tatkraft
Ein paar Großprojekte in der Übersicht:
- Neubau Kita St. Gabriel (10 Mio. €)
- Kita Mosaik (5 Mio. €)
- Kita Weißensee (4 Mio. €)
- ZOB-Neubau, (3,5 Mio. €)
- Lehrschwimmbecken (Kottebad) Neubau (4,7 Mio. €)
- Weitere Sanierungsarbeiten am Bundesstützpunkt (4 Mio. €)
- Einheimischen-Wohngebiete Weidach-Nord
- Rathaus/Klosterkomplex: Sanierung rund 80 Mio. €
- Straßen
- u.v.m. …
Danke für Ihr Vertrauen.
Gemeinsam für Füssen.
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Ihr
Maximilian Eichstetter
Erster Bürgermeister der Stadt Füssen
CSU-Ortsvorsitzender | Kreisrat | Elektromeister | Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH)
– gemeinsam mit der gesamten Vorstandschaft und der Stadtratsfraktion der CSU Füssen





