{"id":90,"date":"2009-05-13T14:32:42","date_gmt":"2009-05-13T14:32:42","guid":{"rendered":""},"modified":"2024-03-11T11:46:15","modified_gmt":"2024-03-11T10:46:15","slug":"auf-ein-wort-herr-buergermeister-iacob","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/index.php\/2009\/05\/auf-ein-wort-herr-buergermeister-iacob\/","title":{"rendered":"Auf ein Wort, Herr B\u00fcrgermeister Iacob"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin kein \u201eStrammsteh-B\u00fcrgermeister\u201c, sagt F\u00fcssens B\u00fcrgermeister Paul Iacob \u00fcber sich. \u201eIch brauche und suche die N\u00e4he zum B\u00fcrger, zum Menschen\u201c, erkl\u00e4rt der Kommunalpolitiker. Denn so bekomme er die M\u00f6glichkeit, nah am Geschehen zu sein. Einen Charakterzug, den ihm andere Kommunalpolitiker krumm nehmen und als So\u00adnnyboy-B\u00fcrgermeister bezeichnen, der mit einem \u201eSmiley\u201c durch die Stra\u00dfen F\u00fcssens geht. Kein leichtes Unterfangen f\u00fcr einen B\u00fcrgermeister \u2013 doch welcher hatte es in der Lechstadt leichter? F\u00fcssen aktuell traf sich zu einem Gespr\u00e4ch mit dem Rathauschef.<\/p>\n<p><!--more--><strong><font color=\"#800000\">Die Hochzeitsmesse findet nun doch nicht so statt, wie es Severina Gebauer, Maria-Luise Prudlo-M\u00f6\u00dflein und Rita Steiger geplant hatten. Es hie\u00df, dass es enorme Verz\u00f6gerungen seitens der Stadt vor allem hinsichtlich des Vertrages gegeben habe. Was sagen Sie dazu?<\/font><\/strong> Dass das nicht so stimmt. Die ersten Gespr\u00e4che fanden am 6. Juni 2008 statt und am 21. Oktober 2008 bekamen die Damen eine Zusage unsererseits, die Hochzeitsmesse 2009 zu organisieren. Es ist richtig, dass der Vertrag erst am 12. M\u00e4rz 2009 an die Veranstalter hinausging. Es stimmt auch, dass wir einen Forderungskatalog erhalten haben, der in seiner Formulierung und Forderung fast schon ungezogen war. Fakt ist, dass wir beinahe allen diesen Forderungspunkten zugestimmt haben, mit Ausnahme der \u00dcbernahme s\u00e4mtlicher Bauhofkosten. Wir haben 1.800 Euro zugestimmt. Mehr k\u00f6nnen wir nicht \u2013 schon alleine dem Steuerzahler gegen\u00fcber\u00a0 \u2013 vertreten.<\/p>\n<p><font color=\"#800000\"><strong>Stimmt die Aussage, dass der voerherige Veranstalter Geld von der Stadt F\u00fcssen bekommen hat, um die Hochzeitsmesse zu organisieren?<\/strong><\/font> Sie meinen Herrn Ossowski. Nein, das ist nicht korrekt. Er hat definitiv kein Geld von der Stadt erhalten. Den gleichen Vertrag, den die Damen bekommen haben, hatte Herr Ossowski in \u00e4hnlicher Form.<\/p>\n<p><font color=\"#800000\"><strong>Findet nun gar keine Hochzeitsmesse statt?<\/strong><\/font> Doch, es wird eine stattfinden, und zwar im Festspielhaus. Die Frage ist nur, ob wir es dieses Jahr noch schaffen oder erst n\u00e4chstes Fr\u00fchjahr. Veranstalter sind die Stadt F\u00fcssen und m\u00f6glicherweise die Gastronomie des Festspielhauses.<\/p>\n<p><font color=\"#800000\"><strong>Es gab viele Spekulationen, wer der neue Tourismusdirektor wird. Ist eine Entscheidung schon gefallen? <\/strong><\/font>Ja. Der Verwaltungsrat hat sich entschieden und der Vertrag ist bereits erarbeitet. Weitere Angaben kann ich noch nicht machen, da der Mann noch in ungek\u00fcndigter Stellung ist und wir auch noch keine definitive Zusage zum T\u00e4tigkeitsbeginn haben. <br \/><font color=\"#800000\"><strong><br \/>Ralph S\u00f6hnen und Kay St\u00f6ger haben ihre \u00c4mter im Verwaltungsrat abgegeben. Hat das was mit F\u00fcssen Tourismus und Marketing zu tun? <\/strong><\/font>Das kann ich Ihnen nicht beantworten. Ich weiss nicht, was die zwei Herren bewogen hat ihre \u00c4mter niederzulegen. Herr S\u00f6hnen und Herr St\u00f6ger haben sich sehr f\u00fcr eine Privatisierung, also GmbH, eingesetzt. Der Stadtrat hat sich mehrheitlich f\u00fcr ein Kommunalunternehmen entschieden. Ich danke jedenfalls den Beiden, Herrn S\u00f6hnen und Herrn St\u00f6ger, f\u00fcr die Arbeit die sie bislang geleistet haben.<br \/><font color=\"#800000\"><strong>\u00a0<br \/>Man wirft Ihnen vor, dass Sie in Ihrer Arbeit zu wenig Transparenz zeigen. <\/strong><\/font>Das trifft mich. Ich habe bislang drei B\u00fcrgermeister als Stadtrat miterlebt. Keiner hat mit seiner Verwaltung so viel Transparenz gezeigt, wie wir es gerade tun. So viel Information, Gespr\u00e4chsbereitschaft und Offenheit hat es bislang nicht gegeben. Wer auch immer mir das vorwirft hat ganz falsche Vorstellungen. Der oder die sollte die Gemeindeordnung lesen. Dort steht genau geschrieben, welches Aufgabengebiet der Stadtrat und welches der B\u00fcrgermeister hat und vor allem, was er darlegen muss und was nicht. Dann sollte verglichen werden, wie wir es gegenw\u00e4rtig handhaben.<br \/><font color=\"#800000\"><strong><br \/>Sie sind jetzt seit einem Jahr im Amt. Wenn Sie dieses Jahr Revue passieren lassen, wie w\u00fcrden Sie dieses Jahr bewerten? <\/strong><\/font>Ich habe sehr viel gelernt in diesem einen Jahr. Zum einen, wie belastbar ich bin und zum anderen, Geduld zu haben. In der Kommune laufen die Gesetze anders als in der freien Wirtschaft. Wir haben eine tolle Mannschaft in Verwaltung, Bauhof, Wasserwerk und G\u00e4rtnerei und allen von mir geleiteten Betrieben. In der Kommunalpolitik haben wir im Stadtrat partei\u00fcbergreifend gearbeitet. Diese Zusammenarbeit sch\u00e4tze ich sehr. <\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<br \/>Ich danke Ihnen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><em>Das Interview f\u00fchrte Sabina Riegger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin kein \u201eStrammsteh-B\u00fcrgermeister\u201c, sagt F\u00fcssens B\u00fcrgermeister Paul Iacob \u00fcber sich. \u201eIch brauche und suche die N\u00e4he zum B\u00fcrger, zum Menschen\u201c, erkl\u00e4rt der Kommunalpolitiker. Denn so bekomme er die M\u00f6glichkeit, nah am Geschehen zu sein. 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