{"id":820,"date":"2012-10-02T10:49:20","date_gmt":"2012-10-02T10:49:20","guid":{"rendered":""},"modified":"2024-03-11T11:51:39","modified_gmt":"2024-03-11T10:51:39","slug":"ausbildungsbeginn-im-ostallgaeu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/index.php\/2012\/10\/ausbildungsbeginn-im-ostallgaeu\/","title":{"rendered":"Ausbildungsbeginn im Ostallg\u00e4u"},"content":{"rendered":"<h2>Start in die berufliche Zukunft<\/h2>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\"><em><strong>Ostallg\u00e4u.<\/strong><\/em>\u00a0\u00a0\u00a0 Seit dem 1. September hat f\u00fcr viele Menschen in Deutschland ein neuer Abschnitt ihres Lebens begonnen. Dann beginnt f\u00fcr sie n\u00e4mlich ihre Berufsausbildung und damit der Ernst des Lebens. In Deutschland sind derzeit offiziell 469.941 Ausbildungsstellen gemeldet, auf welche sich 541.581 Bewerber gemeldet haben. Dies ist ein Zuwachs sowohl an Stellen, als auch an Bewerbern. Im Ostallg\u00e4u standen in diesem Jahr 1.049 gemeldete Ausbildungsst\u00e4tten 909 Bewerbern gegen\u00fcber. Somit fallen auf einen Bewerber 1,16 Arbeitspl\u00e4tze, was \u00fcberdurchschnittlich gut ist. <\/span><\/p>\n<p>Aber die Zahlen t\u00e4uschen. Obwohl es aufgrund der Summe an Bewerbungen noch nicht zu akuten Problemen kommt, zeichnet sich beispielsweise in der Metallverarbeitungsbranche ein r\u00fcckl\u00e4ufiger Trend f\u00fcr die Zukunft ab. Dies liegt zum einen an den geburtenschwachen Jahrg\u00e4ngen, zum anderen daran, dass die Leute lieber studieren, um angeblich eine bessere Qualifikation und Arbeitsstelle zu erlangen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit dem Trend entgegenzuwirken hat sich die Firma Bihler einfallen lassen. Da der Beruf des Elektrikers in den Lehrjahren einer der schwersten Berufe ist, ist die Anfrage darauf relativ gering. Um jedoch den Bedarf ausreichend decken zu k\u00f6nnen, wird nun zudem eine Ausbildung als Industrieelektriker angeboten, welche k\u00fcrzer und einfacher ist.<br \/>\nTrotz des r\u00fcckl\u00e4ufigen Trends nimmt die Qualit\u00e4t zu, soll hei\u00dfen, dass die Bewerber bessere Vorraussetzungen haben. Dies findet zumindest die Firma ZETKA, was aufatmen l\u00e4sst, denn es hei\u00dft ja schlie\u00dflich: \u201eLieber Qualit\u00e4t, als Quantit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p>Um dies zu gew\u00e4hrleisten werden die Bewerbungen und deren Verfasser in allen Betrieben \u00e4u\u00dferst genau in Augenschein genommen. Dabei kommt es zuerst lediglich darauf an, dass die Zugangsvoraussetzungen erf\u00fcllt werden. Ist dies gew\u00e4hrleistet, wird man zu einem Bewerbungsgespr\u00e4ch in die Firma eingeladen, damit man sich ein pers\u00f6nliches Bild machen kann. Manche Berufe, wie z.B. der Werkzeugmechaniker setzen dann noch einen Eignungstest voraus, der beispielsweise r\u00e4umliches Vorstellungsverm\u00f6gen oder mathematische F\u00e4higkeiten pr\u00fcft. Man sieht also, ein Auszubildender hat viele H\u00fcrden zu \u00fcberwinden, bis er einen Beruf erlernen darf.<br \/>\nDen Unternehmen ist neben den individuellen Fertigkeiten auch die Teamf\u00e4higkeit wichtig. Aus diesem Anlass werden sogenannte Teamorientierungstage angeboten, was den neuen Azubis helfen soll, sich im Team zu integrieren, um ihnen das Arbeiten zu erleichtern. Bei diesem Ausflug werden beispielsweise Spiele gespielt, die den Zusammenhalt und die Kommunikation untereinander f\u00f6rdern. Dies bringt aber nicht nur den Firmen etwas, denn so k\u00f6nnen auch neue Freundschaften gekn\u00fcpft werden.<\/p>\n<p>Vielen ist nicht bewusst, dass man sich auch \u00fcber den Weg der Ausbildung weiterbilden kann. Einige denken, dass man mit dem Beginn einer Lehre zwar Geld verdient, jedoch schlechtere Aufstiegschancen hat, als mit einem Studium. Dies ist jedoch ein Trugschluss. Viele Firmen bieten Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten und F\u00f6rderungen an, wie etwa Vorpraktika oder komplette Praxis-Semester, Hilfe bei der Erstellung der Diplomarbeit oder man erh\u00e4lt bei erfolgreichem Abschluss eine weitere Einsatzm\u00f6glichkeit im Unternehmen.<\/p>\n<p>Eine Ausbildung ist also ein guter Start in die Zukunft.<\/p>\n<p>\bText: Thomas Linder<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Start in die berufliche Zukunft Ostallg\u00e4u.\u00a0\u00a0\u00a0 Seit dem 1. September hat f\u00fcr viele Menschen in Deutschland ein neuer Abschnitt ihres Lebens begonnen. Dann beginnt f\u00fcr sie n\u00e4mlich ihre Berufsausbildung und damit der Ernst des Lebens. In Deutschland sind derzeit offiziell 469.941 Ausbildungsstellen gemeldet, auf welche sich 541.581 Bewerber gemeldet haben. 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