{"id":730,"date":"2012-04-30T13:15:57","date_gmt":"2012-04-30T13:15:57","guid":{"rendered":""},"modified":"2024-03-11T11:50:51","modified_gmt":"2024-03-11T10:50:51","slug":"florian-pfeiffer-ein-grosser-mann-mit-charme-und-vielen-ideen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuessenaktuell.de\/index.php\/2012\/04\/florian-pfeiffer-ein-grosser-mann-mit-charme-und-vielen-ideen\/","title":{"rendered":"Florian Pfeiffer \u2013 ein gro\u00dfer Mann mit  Charme und vielen Ideen"},"content":{"rendered":"<h2>Ein Leben f\u00fcr die Gastronomie<\/h2>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #800000;\"><em><strong>F\u00fcssen.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/em>Seit drei Generationen f\u00fchrt die Familie Pfeiffer-Tramp nun schon das traditionsreiche Haus in der F\u00fcssener Altstadt. Gro\u00dfvater Tramp \u00fcbernahm 1928 die Herberge und legte damit den Grundstein f\u00fcr eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte. Vor zwei Jahren ist nun sein Enkel Florian Pfeiffer in den Familienbetrieb seines Gro\u00dfvaters mit eingestiegen und hat in dieser Zeit frische Impulse in das Gesch\u00e4ft gebracht, das damit seine Geschichte in einer neuen Generation fortsetzen kann.<\/span><\/p>\n<p>Schon im Kindesalter lernte Florian Pfeiffer den Familienbetrieb seines Gro\u00dfvaters kennen. Der 31-J\u00e4hrige wuchs in Heidelberg auf, absolvierte dort seine Ausbildung und sammelte erste Berufserfahrungen, bevor er in das Gesch\u00e4ft einstieg. \u201eIch kenne das Hotel von klein auf. Meiner Gro\u00dfmutter half ich damals bereits beim Rouladen-Wickeln. Der Betrieb war quasi meine zweite Heimat\u201c, erinnert sich der sympathische junge Mann.<\/p>\n<p>Nach Erwerb seiner Fachhochschulreife begann er im Alter von 19 Jahren seine Ausbildung zum Koch im Heidelberger Schloss. \u201eIch hatte irgendwie immer im Hinterkopf, das Hotel zu \u00fcbernehmen. Anfangs probierte ich mich noch bei diversen Praktika im Bankgewerbe und anderen Bereichen aus, doch mir wurde schnell klar, dass ich in das Gastronomie- und Hotelgewerbe geh\u00f6re und in den Betrieb meines Gro\u00dfvaters einsteigen m\u00f6chte. Ich sch\u00e4tze einfach den Kontakt mit den Menschen und die Abwechslung, die das Gewerbe mit sich bringt.\u201c<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Abwechslungsreicher Werdegang<\/strong><\/p>\n<p>Um sich auf seinen Einstieg vorzubereiten, begann Florian Pfeiffer also eine Ausbildung zum Koch. In seiner Ausbildungsst\u00e4tte lernte er die \u00e1 la carte\u2009-\u2009K\u00fcche und den Bistrobereich des Schlosses kennen. Im Anschluss an seine zweieinhalbj\u00e4hrige Ausbildung arbeitete er f\u00fcr drei Jahre in einer Heidelberger Catering-Firma, die sich auf Gro\u00dfverpflegung und Partyk\u00fcche f\u00fcr Unternehmen spezialisiert hatte. An der Hotelfachschule in Heidelberg absolvierte Florian den Betriebswirt f\u00fcr Hotellerie und Gastronomie. Dieser Abschluss brachte ihm eine Anstellung in einer Heidelberger Brauerei ein, in der er sich letztendlich auf sein derzeitiges Aufgabengebiet vorbereiten konnte. Dort arbeitete er an der Rezeption, war f\u00fcr G\u00e4stebetreuung und Veranstaltungsplanung zust\u00e4ndig. Alles Aufgaben, die der Betriebswirt seit Juni 2010 auch in seiner Position des Teilhabers im Familienbetrieb seines Gro\u00dfvaters \u00fcbernommen hat.<\/p>\n<p>\u201eMeine Gro\u00dfeltern haben viel Herzblut in das das Hotel gesteckt. Die sp\u00e4tere \u00dcbernahme durch mich war von Anfang an geplant, darum begann ich auch mit der Ausbildung zum Koch\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201eDas Hotel soll unbedingt ein Familienbetrieb bleiben.\u201c Nicht nur die hohe Anzahl der vielen Stammg\u00e4ste sind ein Beleg f\u00fcr die famili\u00e4re Atmosph\u00e4re des Altstadthotels, auch die geringe Mitarbeiterfluktuation spricht f\u00fcr sich. Viele der Angestellten kennt Florian schon seit dem Kindesalter, was ihm den Einstieg enorm erleichterte. \u201eMeine Aufgabe ist es nun, frischen Wind in das Unternehmen zu bringen. Einerseits soll das Traditionelle und Famili\u00e4re unbedingt bewahrt werden, andererseits sollen auch Komfort und Moderne in das Hotel Einzug halten. Man muss eben mit der Zeit gehen, um konkurrenzf\u00e4hig zu bleiben.\u201c<br \/>\n<strong><br \/>\n<\/strong><strong>Sportliche Vielfalt<\/strong><\/p>\n<p>Im Moment lebt Florian Pfeiffer nur f\u00fcr das Hotel. Doch der gro\u00dfgewachsene Single-Mann ist auch abseits des turbulenten Arbeitslebens auf jede Menge Abwechslung bedacht. \u201eWenn man viel arbeitet, lernt man seine Freizeit mehr zu sch\u00e4tzen. Man geht dann wesentlich bewusster mit seiner Zeit um.\u201c So spielt der begeisterte Sportfan im Nesselwanger Volleyballverein mit, wandert viel, spielt Badminton, f\u00e4hrt Fahrrad und Inline-Skates und tr\u00e4umt davon, im n\u00e4chsten Winter das Skifahren zu erlernen. \u201eSki fahren geh\u00f6rt auf jeden Fall dazu, wenn man in F\u00fcssen lebt. Ich will mich hier unbedingt richtig einleben. F\u00fcssen kenne ich zwar schon lange &#8211; ich mag die Berge, die Seen und und das viele Gr\u00fcn- aber ich bin hier noch nicht tief verwurzelt. Das muss sich \u00e4ndern.\u201c<\/p>\n<p>\bText: Sven K\u00f6hler<br \/>\nBilder: Sabina Riegger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Leben f\u00fcr die Gastronomie F\u00fcssen.\u00a0\u00a0\u00a0 Seit drei Generationen f\u00fchrt die Familie Pfeiffer-Tramp nun schon das traditionsreiche Haus in der F\u00fcssener Altstadt. Gro\u00dfvater Tramp \u00fcbernahm 1928 die Herberge und legte damit den Grundstein f\u00fcr eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte. 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